Vortragsreihe zum Thema Inklusion
Gemeinschaftsveranstaltung der Behindertenbeauftragten von Stadt und Landkreis und der Volkshochschule.
Am 26. März 2009 trat die UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) in Deutschland in Kraft. Sie zielt darauf, die Chancengleichheit und Teilhabe behinderter Menschen in der Gesellschaft zu fördern und Diskriminierung zu unterbinden. Die BRK verlangt ein neues, anderes Denken, weg von der Fürsorgementalität hin zu mehr Selbstbestimmung und Unabhängigkeit. Während in Deutschland noch überwiegend von der Integration von Menschen mit Behinderung die Rede ist, fordert die UN-Konvention die soziale Inklusion. Das heißt, dass jeder Mensch in seiner Individualität von der Gesellschaft akzeptiert wird und die Möglichkeit erhält, in vollem Umfang an ihr teilzunehmen. Vielfalt und das Vorhandensein von Unterschieden sind normal. Nicht der einzelne Mensch muss sich anpassen, vielmehr hat die Gesellschaft Bedingungen und Strukturen zu schaffen, die Menschen mit Behinderung Gelegenheit geben, sich einzubringen und teilzuhaben. Doch was bedeutet Inklusion konkret, was in den Lebensbereichen Schule, Bildung, Arbeit, Freizeit und Wohnen? In wieweit ist Inklusion in unserer Region bereits umgesetzt? Diesen Fragen gehen die Behindertenbeauftragten von Stadt und Landkreis Aschaffenburg gemeinsam mit Fachleuten in einer über zwei Semester laufenden Vortragsreihe an der vhs nach. In diesem Semester liegt der Schwerpunkt auf dem Thema Lebenswelt außerhalb der Schule.
45111 Universal Design: Bauen für alle | 45113 "Uwe geht zu Fuß": Ein Film über das Glück Dokumentarfilm Uwe Pelzel, Jahrgang 1943, gehört zu den ältesten Menschen mit Down- Syndrom in Deutschland. Der Film zeigt nicht nur seinen besonderen Lebensweg, sondern auch den selbstverständlichen Umgang seiner Gemeinde - Heikendorf mit 8000 Seelen an der Kieler Förde -, die mit ihren gewachsenen Strukturen den politischen Begriff "Inklusion" weder kennt noch braucht. Regisseur Florian von Westerholt offenbart am Beispiel Uwe Pelzels und seiner Gemeinde, wie wichtig die Vielschichtigkeit unserer Gesellschaft und unsere traditionellen sozialen Strukturen für die Menschen sind. Di, 10.05.2011, 19:00-20:30 |
Alle Vorträge
• sind gebührenfrei
• können ohne Anmeldung besucht werden
• finden in Zi. E05 im vhs-Haus, Luitpoldstr. 2, 63739 Aschaffenburg statt.
Volkshochschule Aschaffenburg
Fon: 06021 3 86 88-0
Fax: 06021 3 86 88 20
e-mail: mail@vhs-aschaffenburg.de
www.vhs-aschaffenburg.de
Weitere Informationen finden Sie hier:
- Teilhabe - "Wir wollen mehr als nur dabei sein"
- Vortrag Wocken 23.11.2010 - Inklusion und Integration
- Vortrag Wocken 14.12.2010 - Das Haus der inklusiven Schule
- Curriculare Fabel
- Großvater-Enkel Erzählung
- Vortrag Lüft 18.01.2011 - UN-Kovention über die Rechte der Menschen mit Behinderung
- Vortrag Haart 18.01.2011 - Förderzentrum motorische und körperliche Entwicklung
- Vortrag Hartl 18.01.2011 - Kooperationsklassen in Aschaffenburg
- Vortrag Seitz 18.01.2011 - Mobiler sonderpädagogischer Dienst
- Vortrag Gutwerk 18.01.2011 - Mobile sonderpädagogische Hilfen
- Vortrag Paul 18.01.2011 - Entwicklung der Außenklassen
- Vortrag Mattson 01.02.2011 - MSD Förderschwerpunkt "Sehen"
- Vortrag Völker 01.02.2011 - Flexible Grundschule
- Vortrag Rohrmann 15.03.2011 - Inklusives Gemeinwesen
©2012 Landratsamt Aschaffenburg www.landkreis-aschaffenburg.de






