Gesundheitsförderung

Schulärztlicher Dienst

Im schulärztlichen Dienst sind neben den Schulärzten/Innen die SMA, d. h. die Sozialmedizinischen Assistentinnen tätig. In Bayern sind dies meist Kinderkrankenschwestern, die eine Zusatzausbildung absolviert haben.


Zu den Aufgaben des schulärztlichen Dienstes gehören:

  • die Vorschuluntersuchung,
  • schulärztliche Beratung, Aufklärung über z.B. Impfungen, Mundhygiene und Ernährung,
  • allgemeine Schulgesundheitspflege, als Ansprechpartner von Schulen, Lehrern,
    Schülern und Eltern, vor allem bei medizinischen Fragestellungen und Problemen,
  • Impfungen, derzeit werden neue Programme entwickelt,
  • Vorsorgeuntersuchungen bei Säuglingen, Kleinkindern, Kindern und Jugendlichen. Beratungen zu verschiedenen gesundheitlichen Themen.

 

Sozialer Dienst

Der soziale Dienst nimmt, neben dem allgemeinen ärztlichen Dienst und dem schulärztlichen Dienst, einen Großteil der Präventionsaufgaben wahr.
Der soziale Dienst besteht aus Sozialpädagogen/Innen. Diese arbeiten auch mit den Ärzten/Ärztinnen und dem weiteren Personal des Gesundheitsamtes zusammen. Daneben gibt es weitere Aufgabenbereiche.


Zu den Präventionsaufgaben zählen:

  • Maßnahmen und Veranstaltungen sowie Beratungen von Kindern,
    Jugendlichen und Erwachsenen, beispielsweise zum Themenbereich
    Suchtvermeidung oder -entwöhnung,
  • Individualprophylaxe, d.h. Betreuung von Einzelpersonen durch
    Gespräche, Hausbesuche und Beratung bei verschiedenen Problemen,
    insbes. bei psychischen Erkrankungen und Suchtkrankheiten,
  • Koordination und Leitung von Arbeitskreisen zur Gesundheitsförderung auf Kreisebene.

Neben den Präventionsaufgaben gehört auch die Einzelberatung und Individualprävention zu diesen Aufgaben. Hier sind die Drogen- und Suchtberatung sowie die Schwangerschaftskonfliktberatung (§ 219) zu nennen.
 
Im Rahmen der Gesundheitsförderung führen Gesundheitsämter und hier besonders der soziale Dienst verschiedene Maßnahmen wie Veranstaltungen durch. Dies geschieht häufig auch in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen wie dem Jugendamt, karitativen Organisationen etc.


Prävention

Die Gesundheitsämter nehmen im Bereich der Prävention und Gesundheitsförderung eine Vielzahl verschiedener Aufgaben wahr, die gesetzlich geregelt sind.  So hat das Gesundheitsamt die gesetzliche Aufgabe, die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen und zu fördern.


Dazu gehört auch:

  • Reisemedizinische Beratung über notwendige und empfohlene Impfungen und Vorsorgemaßnahmen (z.B. Malariaprophylaxe),
  • Ehe- und Partnerschaftsberatung, Familienplanung und Vererbung,
  • Schwangeren- und Mütterberatung, Erziehungsberatung,
  • Vorträge in Schulen, Kindergärten etc.
  • Informationen für die Presse über medizinische Themen.

Ein wichtiger Teil der Präventionsaufgaben wird, wie oben ausgeführt, auch vom sozialen Dienst des Gesundheitsamtes wahrgenommen.
 
Ergänzend muss festgestellt werden, dass nicht jedes Gesundheitsamt alle Aufgabenbereiche ausfüllt. Aus den verschiedensten Gründen werden Aufgaben nicht wahrgenommen. Zum Teil bestehen die personellen Voraussetzungen nicht (mehr), zum Teil gibt es vor Ort andere kompetente Institutionen, die parallel oder praktisch ausschließlich bestimmte Aufgaben übernehmen. So wird z.B. in Aschaffenburg die Erziehungsberatung überwiegend von der Erziehungsberatung der Caritas ausgeübt.

Kontakte

Gesundheitsamt
Telefon: 06021/394-100
Telefax: 06021/394-989
Gesundheitsamt@Lra-ab.bayern.de

Ansprechpartner

Formulare

Hier finden Sie die Anträge, Merkblätter und Formulare des Sachgebiets:

Gesundheitsamt

Ärzte-Broschüre

Welcher Arzt spricht meine Sprache? Die Antwort finden Sie in der folgenden Broschüre der Stadt Aschaffenburg:

Aerztebroschuere_2015_deutsch

Veranstaltungen

Im Landkreis Aschaffenburg finden viele Veranstaltungen statt.

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