Aktionszeitraum "Rund um den Weltfrauentag"
Notausstieg/Exit
Weltfrauentag am 8. MärzDer Weltfrauentag wird jedes Jahr am 8. März gefeiert. Er ist ein wichtiger Tag, um die Errungenschaften von Frauen in verschiedenen Bereichen zu würdigen und gleichzeitig auf die Herausforderungen aufmerksam zu machen, mit denen Frauen weltweit konfrontiert sind.
Der Tag hat seine Wurzeln in der Arbeiterinnenbewegung des frühen 20. Jahrhunderts. Der Weltfrauentag dient nicht nur der Feier von Fortschritten in der Gleichstellung der Geschlechter, sondern auch der Erinnerung daran, dass es noch viel zu tun gibt, um die Gleichheit zu erreichen.
Viele Organisationen und Akteure nutzen daher diesen Tag, um Veranstaltungen und Aktionen zu organisieren, die auf die Rechte von Frauen und die Notwendigkeit von Veränderungen hinweisen – auch in unserer Region.
Aktionszeitraum 2026
Anlässlich des Weltfrauentags am 8. März 2026 finden im gesamten Aktionszeitraum verschiedene Veranstaltungen in der Region statt.
Veranstaltungsübersicht zum Aktionszeitraum 2026
Ihre Veranstaltung können Sie uns gerne melden, indem Sie alle relevanten Daten in unser Online-Formular eintragen und die Kategorie "Aktionszeitraum Rund um den Weltfrauentag" auswählen.
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Rückblick auf den Aktionszeitraum 2025
Social Media im Aktionszeitraum 2025
Weitere Informationen im Highlight zum Aktionszeitraum auf Instagram.
Veranstaltungsübersicht im Aktionszeitraum 2025
Anlässlich des Weltfrauentags am 8. März 2025 fanden im gesamten Aktionszeitraum verschiedene Veranstaltungen in der Region statt.
Meilensteine der Frauenrechte
1910 - Weltfrauentag
Der Weltfrauentag wurde auf der Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz ins Leben gerufen. Clara Zetkin schlug vor, einen Tag zu schaffen, um für die Rechte der Frauen zu kämpfen.
1919 - Wahlrecht
Die Weimarer Verfassung gewährte Frauen das Wahlrecht und das Recht, für öffentliche Ämter zu kandidieren. Dies war ein bedeutender Fortschritt für die Gleichstellung der Geschlechter in Deutschland.
1949 - Artikel 3 im Grundgesetz
Das Grundgesetz, das 1949 für die Bundesrepublik Deutschland in Kraft trat, bekräftigte die Gleichheit von Männern und Frauen in Artikel 3. Darin heißt es: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“
Schon gewusst?
1958 - Kontoeröffnung
Es dauerte bis 1958, bis Frauen berechtigt waren, ein eigenes Konto zu eröffnen und über das eigene Geld selbst zu entscheiden.
1977 - Berufstätigkeit
Noch bis 1977 durfte eine Frau nur mit Zustimmung ihres Ehemannes berufstätig sein, wenn das „mit ihren Pflichten in Ehe und Familie“ vereinbar war.
1997 - Vergewaltigung in der Ehe
Erst seit 1997 ist die Vergewaltigung in der Ehe strafbar.
Im Laufe der Jahrzehnte wurden zahlreiche Gesetze erlassen, um die Rechte von Frauen zu stärken, darunter das Mutterschutzgesetz, das Gleichstellungsgesetz und das Gesetz zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen. Frauen haben heute Zugang zu Bildung, Beruf und politischer Mitbestimmung, jedoch bestehen weiterhin Herausforderungen.
Die Zahlen von häuslicher Gewalt Betroffener steigen nahezu kontinuierlich an - 80 Prozent der Opfer sind weiblich. Fast jeden zweiten Tag wird in Deutschland eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet.
Trotz rechtlicher Gleichstellung gibt es nach wie vor Unterschiede (Gender Gaps) in verschiedenen Bereichen, wie zum Beispiel bei der Bezahlung beziehungsweise dem Einkommen (Gender Pay Gap von 18 Prozent in 2023), der Altersversorgung (Gender Pension Gap von knapp 40 Prozent in 2023) oder der Verteilung von unbezahlter Sorgearbeit (Gender Care Gap). Zudem sind Frauen in Führungspositionen, Unternehmensleitungen und politischen Ämtern nach wie vor unterrepräsentiert. Der Frauenanteil im bayerischen Landtag liegt beispielsweise aktuell nur bei 25,1 Prozent.