Pressemitteilungen/News

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Geflügelbestände unbedingt melden
09.12.2020

Seit Oktober sind mehrere Geflügelpest-Fälle bei Wasser- und Wildvögeln in Norddeutschland aufgetreten. Davon betroffen sind auch Nutzgeflügelbestände. Nun hat das Friedrich-Loeffler-Institut den Erreger auch bei Wildvögeln in Bayern nachgewiesen. Diese wurden im Rahmen des bayerischen Wildvogelmonitorings beprobt. 

Die Übertragung erfolgt durch direkten Kontakt mit infizierten Tieren oder viruskontaminierten Materialien wie Einstreu, Gerätschaften, Schuhwerk, Kleidung sowie Fahrzeugen.

Vor diesem Hintergrund werden alle Geflügelhalter in Stadt und Landkreis Aschaffenburg dazu angehalten, die folgenden, erforderlichen Biosicherheitsmaßnahmen konsequent einzuhalten, um eine Ausbreitung auf Haus- und Nutztierbestände möglichst zu verhindern:

•    Das Geflügel sollte vor Kontakt mit Wildvögeln, zum Beispiel durch abgedeckte Auslaufvolieren, geschützt werden.
•    Straßen- und Stallkleidung – auch die Schuhe – sollten strikt getrennt werden.
•    Die Hände sollten vor dem Betreten und nach dem Verlassen des Auslaufs/Stalls mit Wasser und Seife gewaschen werden.
•    Futter, Einstreu und sonstige Gegenstände, die mit Geflügel in Berührung kommen können, sind für Wildvögel unzugänglich aufzubewahren.
•    Geflügel sollte im Stall gefüttert und mit Leitungswasser (nicht mit Regenwasser oder sonstigem Oberflächenwasser) getränkt werden.
•    Es sollten keine Geflügelteile und keine Eierschalen von gekauften Eiern verfüttert werden.
•    Ein- und Ausgänge zu den Ställen oder die sonstigen Standorte des Geflügels sollten gegen unbefugten Zutritt gesichert werden.
•    Gerätschaften und Fahrzeuge sollten nach jeder Ein- oder Ausstallung von Geflügel und nach jedem Geflügeltransport gereinigt und desinfiziert werden.

Jäger, die Wildvögel erlegen und gleichzeitig Hausgeflügel halten, sind angehalten, die Hygienemaßnahmen besonders sorgfältig zu beachten

Um im Fall eines Tierseuchenausbruchs schnell und effektiv handeln zu können, ist gemäß Viehverkehrsverordnung jeder Halter von Hühnern, Enten, Gänsen, Fasanen, Perlhühnern, Rebhühnern, Tauben, Truthühnern, Wachteln oder Laufvögeln, unabhängig von der Größe des Bestandes, verpflichtet, seinen Betrieb vor Beginn der Tätigkeit der zuständigen Behörde (veterinaeramt@lra-ab.bayern.de, Tel. 06021-394-106) zu melden. Dies gilt auch für Kleinst- und Hobbybestände an Nutzgeflügel.

Den Erfassungsbogen für Geflügelhaltungen gibt es online unter https://tinyurl.com/Bestandsmeldung. Er ist per E-Mail (Veterinaeramt@lra-ab.bayern.de) oder schriftlich an „Landratsamt Aschaffenburg – Veterinäramt –, Merlostraße 1-3, 63741 Aschaffenburg“ zu senden.
Weiterhin ist es erforderlich mitzuteilen, ob das Geflügel in Ställen oder im Freien gehalten wird. Jeder Hobby-Geflügelhalter sollte darüber hinaus nur so viele Tiere halten, wie im Rahmen einer behördlich angeordneten, dauerhaften Aufstallung ohne Freilauf auch tierschutzgerecht untergebracht werden könnten.

Nach derzeitigen Erkenntnissen ist die Geflügelpest H5N8 für den Menschen ungefährlich. Der Verzehr von Geflügelfleisch, Eiern und sonstigen Geflügelprodukten ist daher unbedenklich. 
 


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