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Straße, Schiene, Rad und Fuß im Jahr 2035 – Regionaler Planungsverband Bayerischer Untermain vergibt Siedlungs- und Mobilitätsgutachten
31.01.2019

Die Metropolregion FRM ist eine der zentralen deutschen Pendlerregionen. Täglich sind hier mehr als eine Million Beschäftigte unterwegs und mit der positiven wirtschaftlichen Entwicklung nimmt diese Zahl weiter zu. Alleine 170.000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze sind in den letzten drei Jahren in Rhein-Main neu entstanden. Und diese bei weitem nicht nur in Frankfurt, sondern vor allem auch in den Kreisen Aschaffenburg und Miltenberg sowie der Stadt Aschaffenburg (Stau- und Pendlerstudie 2018, IHK Frankfurt am Main).

Um die heute bestehenden Verkehrsprobleme anzugehen und bereits jetzt aktiv Weichen für die Entwicklung bis in das Jahr 2035 zu stellen, hat der Regionale Planungsverband (RPV) entschieden, die Entwicklungen des Verkehrs und der Siedlungen (Wohnen + Gewerbe) für den gesamten Bayerischen Untermain in einem gemeinsamen Fachgutachten genauer zu betrachten.

Wie können bestehende Verkehrsprobleme aufgelöst werden? Wie kann die Erreichbarkeit der Dörfer und Gemeinden auf dem Land verbessert werden? Wie kann umweltfreundliche Mobilität in der Region gestärkt werden? Wie können wir Bus, Bahn, Rad, Fuß und PKW-Verkehr besser verknüpfen? Und nicht zuletzt: Wie entwickeln wir unsere Dörfer und Städte so weiter, dass eine nachhaltige Mobilität überhaupt erst möglich wird? Diese Fragen und mehr möchte der Regionale Planungsverband für den Bayerischen Untermain beantworten und hat nun hierzu ein „Regionales Mobilitäts- und Siedlungsgutachten 2035“ an die Fachbüros Gertz Gutsche Rümenapp (Berlin) und Baader Konzept (Gunzenhausen) vergeben.

Die Gutachter werden in den kommenden zwei Jahren zunächst die bestehenden Problemlagen am Bayerischen Untermain durchleuchten. Hierzu zählen sowohl Überlastungen von Straßen- und Schienenwegen, Erreichbarkeiten in den ländlichen Räumen, überregionale Radwegeverbindungen (Schnellradwege) oder auch die Verknüpfung der unterschiedlichen Verkehrsmittel. Ziel soll eine Auflösung der Engpässe sowie eine umweltfreundliche Verkehrs- und Siedlungsentwicklung mit mehr ÖPNV, Rad- und Fußverkehr sein.

Ausgehend von dieser Analyse erstellt der Gutachter ein Verkehrsmodell und simuliert die Situation im Jahr 2035. Das Büro soll 5 mögliche Entwicklungspfade für 2035 aufzeigen, sogenannte Szenarien. Diese stellen dar, welche Wege die Region im Bereich Verkehr und Mobilität aber auch Bauen und Wohnen gehen kann. Auf Basis eines auszuwählenden Szenarios „Bayerischer Untermain 2035“ soll eine priorisierte Maßnahmenliste erstellt werden, die den Verkehr in der Region über alle Verkehrsmittel hinweg integriert betrachtet und Änderungsbedarf benennt.

Landrat Dr. Reuter, Vorsitzender des Regionalen Planungsverbandes, ist zuversichtlich, dass das Gutachten zu neuen Erkenntnissen führen und eine gute Grundlage für die künftigen Weichenstellungen in der regionalen Mobilität sein wird.

Der Regionale Planungsverband hat zur Finanzierung des Gutachtens eine Förderung der Bayerischen Staatsregierung von 50% erhalten und wird unterstützt durch die beiden Landkreise Aschaffenburg und Miltenberg sowie die Stadt Aschaffenburg.


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