Bürgerschaftliches Engagement

Freiwilliges bürgerschaftliches Engagement zeigt sich heute in einer großen Vielfalt. Neben klassischem ehrenamtlichem Engagement in Kirchen, Verbänden und Vereinen sind in den vergangenen Jahren eine Vielzahl an neuen Engagementmöglichkeiten in Form von Selbsthilfevereinigungen, Bürgerinitiativen, Projektgruppen und vielem mehr entstanden.

Angebote für Vereine

Postkarte der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement zur Vortragsreihe für Vereine

Vortragsreihe für Vereine 2024

Das Vereinsleben im Landkreis ist bunt und vielfältig. Es stellt Ehrenamtliche in den Vereinen allerdings auch immer wieder vor neue Herausforderungen. Die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement bietet  den Vereinen einige Veranstaltungen an, um diese gut zu meistern. Mit der Vortragsreihe für Vereine unterstützt sie die Vereine und Ehrenamtlichen.

Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenfrei.  

Anmeldungen telefonisch oder per E-Mail unter  veranstaltungen.fbe@Lra-ab.bayern.de 

Gerne können eigene Themen an die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement gemeldet werden. 

Anlaufstelle für Vereine

Die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement beantwortet gerne Fragen zum Ehrenamt in Vereinen.

Newsletter für Vereine

Wer aktuelle Informationen möchte, kann sich für den Newsletter für Vereine anmelden. 
Der Newsletter erscheint zwei bis vier mal im Jahr mit Veranstaltungshinweisen und Tipps für das Vereinsleben.
Link zur Anmeldung

Anerkennung

Anerkennung

Bayerische Ehrenamtskarte

Bayerische Ehrenamtskarte im Landkreis Aschaffenburg

Zur Wertschätzung des ehrenamtlichen Engagements hat der Freistaat Bayern 2011 eine bayernweiten Ehrenamtskarte eingeführt. Der Landkreis Aschaffenburg beteiligt sich als Dankeschön für alle Ehrenamtlichen von Beginn an.


Die Ehrenamtskarte ermöglicht den Ehrenamtlichen verschiedene Angebote und Vergünstigungen. Zusätzlich gibt es Sonderaktionen und Verlosungen für die Karteninhaberinnen und Karteninhaber. Alle Angebote gelten für alle Besitzerinnen und Besitzer der Ehrenamtskarte.

Im Landkreis Aschaffenburg gibt es zahlreiche Akzeptanzstellen,  die Vergünstigungen bieten.  


Die digitale Bayerische Ehrenamtskarte

Die Ehrenamtskarte kann mit dem bayernweiten Formular digital beantragt werden. Sind alle Anforderungen erfüllt, erhalten die Antragsstellenden eine analoge Scheckkarte oder einen QR-Code. Dieser kann als digitale Karte in der App "Ehrenamtskarte Bayern" hinterlegt werden.

In der App können außerdem alle Akzeptanzstellen in Bayern eingesehen werden. Die analoge Ehrenamtskarte bleibt weiterhin gültig.
Die App "Ehrenamtskarte Bayern" kann kostenfrei im Google Play Store und im App Store heruntergeladen werden.

Bei der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement sind auch Sammelanträge und Einzelanträge als PDF-Dateien oder Ausdrucke erhältlich.

Vergabekriterien: Ehrenamtskarte in Blau

Voraussetzungen für die Bayerische Ehrenamtskarte in Blau:

  • ehrenamtliches Engagement seit mindestens zwei Jahren mit durchschnittlich fünf Stunden pro Woche oder 250 Stunden pro Jahr
  • Besitz einer Jugendleitercard (Juleica) 
  • derzeitiger Freiwilligendienst (Freiwilliges Soziales Jahr, Freiwilliges Ökologisches Jahr, Bundesfreiwilligendienst)
  • aktiver Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr (mit abgeschlossener Truppmannausbildung beziehungsweise mit mindestens abgeschlossenem Basis-Modul der Modularen Truppausbildung) 
  • Einsatzkraft im Katastrophenschutz und im Rettungsdienst mit abgeschlossener Grundausbildung
  • Reservistendienst der Bundeswehr (entweder mit regelmäßig aktivem Wehrdienst an mindestens 40 Tagen in den vergangenen zwei Kalenderjahren oder mit ständiger Angehörigkeit eines Bezirks- oder Kreisverbindungskommandos in den vergangenen zwei Kalenderjahren)

Die Ehrenamtskarte ist drei Jahre gültig und darf nicht an andere Personen weitergegeben werden.

Hinweis für ehrenamtliche Betreuer: 
Betreut jemand mindestens zwei fremde Personen seit zwei Jahren, kann hierfür die Ehrenamtskarte ausgehändigt werden. Die Personen dürfen nicht verwandt sein (Eltern, Großeltern, Onkel, Tante, Geschwister, Kind, Enkel).

Vergabekriterien: Ehrenamtskarte in Gold

Voraussetzungen für die Bayerische Ehrenamtskarte in Gold:

  • ehrenamtliches Engagement seit mindestens 25 Jahren mit durchschnittlich fünf Stunden pro Woche oder 250 Stunden pro Jahr
  • Inhaberin oder Inhaber des Ehrenzeichens des Ministerpräsidenten 
  • Feuerwehrdienst, Rettungsdienst oder Einsatz in sonstigen Einheiten des Katastrophenschutzes mit Dienstzeitauszeichnung nach dem Feuerwehr- und Hilfsorganisationen-Ehrenzeichengesetz
  • Reservistendienst der Bundeswehr (entweder mit regelmäßiger Teilnahme am aktiven Wehrdienst in den vergangenen 25 Kalenderjahren oder mit 500 Tagen Reservisten-Dienstleistungen in den vergangenen 25 Kalenderjahren oder mit ständiger Zugehörigkeit eines Bezirks- oder Kreisverbindungskommandos in den vergangenen 25 Kalenderjahren)

Die Gültigkeit der Ehrenamtskarte in Gold ist unbegrenzt.

Ablauf der Gültigkeit - Neubeantragung

Die Blaue Ehrenamtskarte verliert mit der Zeit ihre Gültigkeit. Die Gültigkeitsdauer kann auf der Rückseite der Karte abgelesen werden. Die Ehrenamtskarte muss dann neu beantragt werden. Für die Verlängerung der Ehrenamtskarte ist eine Bestätigung von der Einrichtung, in der das Ehrenamt erbracht wird, notwendig. Wird das Ehrenamt bei der Feuerwehr oder im Katastrophenschutz geleistet, sollte die Ehrenamtskarte mit der Sammelanmeldung beantragt werden.

Weitere Informationen

Informationen rund um die Bayerische Ehrenamtskarte sind auf der bayernweiten Homepage zur Ehrenamtskarte zu finden. 

Freiwilligenbörse

Freiwilligenbörse

Inklusives Engagement

Was ist Bürgerschaftliches Engagement?

Bürgerschaftliches Engagement ist: Menschen arbeiten für Menschen. Menschen helfen Menschen.
Die Menschen machen das freiwillig. Sie bekommen kein Geld für die Arbeit, sondern helfen, weil es ihnen Spaß macht.

Zum Beispiel:

  • für einen Menschen einkaufen gehen
  • mit Hunden spazieren gehen
  • Kaffee ausschenken
  • im Seniorenheim vorlesen


Alle Bürgerinnen ud Bürger können sich einbringen.

Das Angebot der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement

  • Sie bietet ein persönliches Beratungsgespräch an.
  • Sie hilft, das passende Engagement zu finden.
  • Sie bereitet auf das Engagement vor (zum Beispiel Teilnahme an Schulungen, Fortbildungen).


Weitere Informationen gibt die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement.

Lesepatenschaft

Wer sind die Lesepatinnen und Lesepaten?

Lesepatinnen und Lesepaten sind Freiwillige, die in verschiedenen Einrichtungen im Landkreis vorlesen. Sie lesen in Kindergärten, Schulen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung oder für Seniorinnen und Senioren vor. Damit geben sie ihre Freude am Lesen weiter.

Die Fähigkeit zu lesen und das Gelesene zu verstehen, ist eine grundlegende Kulturtechnik. Lesen ist wichtig für Bildung und Teilhabe in unserer Gesellschaft. Lesepatinnen und Lesepaten fördern die Lesekompetenz von Kindern und Jugendlichen. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Leseförderung.

Lesepatenschaften im Landkreis Aschaffenburg

Seit 2008 gibt es das Projekt Lesepatenschaft im Landkreis Aschaffenburg.  Die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement koordiniert dieses Projekt für den Landkreis. Sie bietet den Lesepatinnen und Lesepaten einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch sowie Fortbildungsmöglichkeiten.

Schulungen im Projekt Lesepatenschaft

Angeboten werden ein Einführungsworkshop sowie Aufbauseminare. Diese Fortbildungen finden zu Themen wie bilinguales Vorlesen, inklusives Vorlesen, MINT-Vorlesen oder zum Erzählen von Märchen statt.

Verschiedene Projektpartner wie das Bibliothekszentrum Hösbach, die Stadtbibliothek Alzenau und die Stiftung Lesen unterstützen die Angebote. In den Bibliotheken des Landkreises finden Sie eine vielfältige Auswahl an Büchern zum Vorlesen für alle Altersgruppen.  

Voraussetzungen, um im Projekt Lesepatenschaft aktiv zu werden

Für die Tätigkeit als Lesepatin oder Lesepate eignen sich Menschen jeden Alters

  • die gerne vorlesen,
  • anderen Menschen Zeit schenken,
  • mit dem Vorlesen eine Freude bereiten möchten 
  • und gerne mit anderen Menschen in Kontakt sind. 


Die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement bereitet Interessierte mit einem Einführungsworkshop auf das Ehrenamt vor.

Einsatzmöglichkeiten für Lesepatinnen und Lesepaten

  • Bibliotheken
  • Schulen
  • Kindergärten
  • Einrichtungen für Seniorinnen und Senioren
  • Einrichtungen für Menschen mit Behinderung
  • Krankenhäuser
  • und vieles mehr

Die Lesepatenschaft ist für alle Beteiligten ein Gewinn. Die Einrichtungen freuen sich über motivierte Freiwillige. Die Ehrenamtlichen erfahren Interesse und Aufmerksamkeit von ihren Zuhörenden, die sich freuen, vorgelesen zu bekommen.

Anmeldung und Informationen

Anmeldung per E-Mail Buergerengagement@Lra-ab.bayern.de oder telefonisch. 
Für weitere Informationen und Fragen steht die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement gerne zur Verfügung. 

LesepatenschaftPLUS

LesepatenschaftPLUS – was ist das?

Lesekompetenz ist eine wichtige Voraussetzung zur Teilhabe an allen gesellschaftlichen Bereichen. Vielen Kindern fällt das Lesen (lernen) aber schwer. Lesepatinnen und -paten können Kindern in dieser schwierigen Situation beistehen. Als geschulte Ehrenamtliche unterstützen sie in diesem Projekt Grundschulkinder beim Lesenlernen. Begleitet werden sie dabei von der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement.

LesepatenschaftPLUS an Grundschulen

Ehrenamtliche Lesepatinnen und Lesepaten bieten eine Leseförderung für einzelne Kinder an. Dabei geht es darum, die Freude am Lesen zu entdecken und die Lesefähigkeit zu verbessern. Dazu werden Bücher vorgelesen und gemeinsam mit dem Kind das Lesen geübt.

Unterstützung durch Bibliotheken

In den Bibliotheken des Landkreises gibt es eine vielfältige Auswahl an (Bilder-)Büchern für Kinder, die sich zum Vorlesen und eigenständigen Lesen eignen. Einige Schulen haben auch eine eigene Bibliothek, die genutzt werden kann.

Voraussetzungen, um im Projekt LesepatenschaftPLUS aktiv zu werden

Für die Tätigkeit als LesepatinPLUS oder LesepatePLUS eignen sich Menschen jeden Alters

  • die sich ehrenamtlich engagieren möchten,
  • etwa zwei bis drei Stunden in der Woche Zeit haben,
  • gerne vorlesen,
  • geduldig und freundlich mit Kindern umgehen,
  • Kindern beim Lesenlernen helfen möchten,
  • zuverlässig sind,
  • Menschen aus anderen Kulturen gegenüber aufgeschlossen sind

Schulungen im Projekt LesepatenschaftPLUS

Ehrenamtliche werden für ihre Aufgabe geschult und können sich bei regelmäßigen Treffen mit anderen austauschen. Die Schulung ist mehrteilig. Diese umfasst Themen wie

  • Grundlagen des Vorlesens
  • Möglichkeiten der Leseförderung
  • Tipps zur Gestaltung
  • Aufgabe und Rolle im Projekt
  • Prävention in Lesepatenschaften

Weiter stehen Ehrenamtlichen die Fortbildungsangebote der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement offen.

Anmeldung und Informationen

Anmeldung per E-Mail Buergerengagement@Lra-ab.bayern.de oder telefonisch.
Für weitere Informationen und Fragen steht die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement zur Verfügung.