Kraftfahrzeugkennzeichen; Beantragung von Ausfuhrkennzeichen

Für ein Fahrzeug, welches ins Ausland verbracht werden soll, kann die Zulassung eines Ausfuhrkennzeichens beantragt werden. Dafür werden seit dem 1. Juli 2010 auch Kraftfahrzeugsteuern fällig.

Das Fahrzeug ist zum Zweck der Überprüfung der Verkehrssicherheit und zum Abgleich der Fahrgestellnummer seit dem 4. September 2017 bei der Zulassungsstelle vorzuführen (ausgenommen sind Lastkraftwagen inkl. Anhänger bzw. Sattelzugmaschinen inkl. Auflieger – in diesen Fällen genügt eine aktuelle Bestätigung der Fahrzeugidentifizierungsnummer durch einen amtlich anerkannten Sachverständigen).

Notwendige Unterlagen:

  • Wohnsitz/Betriebssitz des Antragstellers muss im Landkreis Aschaffenburg liegen (Besteht im Inland kein Wohnsitz/Betriebssitz, so ist die Behörde des Wohnortes eines Empfangsberechtigten zuständig)
  • bei juristischen Personen, Firmen und Vereinigungen: Handels-/Vereinsregisterauszug und Gewerbeanmeldung (bei GbR> Zustellungsvollmacht)
  • gültiger Personalausweis bzw. Reisepass im Original
  • ggf. Vollmacht inkl. Personalausweis von Vollmachtgeber und Vollmachtnehmer im Original
  • Versicherungsbestätigung für Ausfuhrkennzeichen (weiterhin Vorlage in Papierform)
  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
  • Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief)
  • Nachweis einer gültigen Hauptuntersuchung für den Zeitraum der Zulassung
  • Kennzeichenschilder (nicht, wenn Fahrzeug außerbetrieb gesetzt ist)
  • SEPA-Einzugsermächtigung des Fahrzeughalters für die Kraftfahrzeugsteuer oder einen Nachweis über die entrichtete KFZ-Steuer