Dialogforum „Bio im Rampenlicht“ stärkt die Außer-Haus-Verpflegung

Am Mittwoch, den 12. November 2025 findet erstmals in Unterfranken das Dialogforum „Bio im Rampenlicht“ statt. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Ansätze und Erfahrungen mit den Chancen, die der Einsatz von Bio-Produkten in der Gemeinschaftsverpflegung bietet.

Die Öko-Modellregion des Landkreises Aschaffenburg lädt daher Gastro-Fachkräfte und Verpflegungsverantwortliche - beispielsweise für Kantinen, Schulen, Kitas oder Kliniken - sowie Interessierte aus den Bereichen für Verarbeitung, Handel und Logistik für Großküchen und die Gemeinschaftsverpflegung ein. Geplant ist die Veranstaltung von 9:30 Uhr bis 16:00 Uhr in der Hans-Böhm-Halle in Helmstadt - inklusive einer Exkursion zu einem Bio-Betrieb in der Nähe.

Die Anmeldung ist bis zum 31. Oktober 2025 unter „Termine“ auf der Website der Öko-Modellregion unter www.oekomodellregion-ab.de möglich, wo sich auch der gesamte Programmablauf findet. Bei Fragen im Vorfeld steht den Interessierten die Projektmanagerin Inga Gräf unter der 06021/394-1224 sowie unter oekomodellregion@lra-ab.bayern.de zur Verfügung.

Die Veranstaltung bietet praxisnahe Einblicke in aktuelle Entwicklungen und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten für den Einsatz von Bio-Lebensmitteln in Großküchen. Ziel ist es, den Austausch zu fördern und gemeinsam Impulse für mehr regionale und ökologische Produkte in Einrichtungen wie Kantinen oder Kitas zu setzen. Die Teilnehmenden erwarten frei wählbare Themenrunden oder auch Vorträge von Fachkräften. Abgerundet wird das Programm durch vielfältige Vernetzungsmöglichkeiten und ein regionales Bio-Mittagessen.

Organisiert wird das Dialogforum in Kooperation der vier unterfränkischen Öko-Modellregionen mit der FiBL Projekte GmbH. Die vier Öko-Modellregionen setzen sich dafür ein, die ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft vor Ort gezielt zu stärken und daraus einen echten Mehrwert für ganz Unterfranken zu schaffen. Ein entscheidender Hebel dabei ist die vermehrte Verwendung regionaler Bio-Lebensmittel in der Gemeinschaftsverpflegung. Ob in Schulen, Kitas, Kliniken oder Kantinen - überall dort, wo täglich viele Menschen essen, kann Bio aus der Region seine positive Wirkung für die Umwelt, regionale Wertschöpfung und eine gesunde Ernährung zeigen.

Allein im vergangenen Jahr ist der Umsatz von Bio-Lebensmitteln im Einzelhandel um fast sechs Prozent gestiegen, was das wachsende Interesse an nachhaltiger Ernährung unterstreicht. Auch die bayerische Staatsregierung setzt ein deutliches Zeichen und fördert gezielt den Einsatz regionaler und ökologischer Produkte in der öffentlichen Außer-Haus-Verpflegung. Unterfranken bietet dafür ideale Voraussetzungen. Mit einem Anteil ökologischer Anbaufläche von über 19 Prozent, was deutlich über dem bayerischen Durchschnitt liegt, sowie einer beeindruckenden Produktvielfalt von A wie Angusrind bis Z wie Zwiebel bietet die Region alles, was es für eine zukunftsfähige Bio-Versorgung braucht.

24.09.2025