Sperrung der Ortsdurchfahrt Westerngrund
Bei geeigneter Witterung wird ab Montag, den 12. Januar 2026 die Kreisstraße AB 14 in Oberwestern voraussichtlich bis zum Jahresende 2026 gesperrt. Betroffen ist das Teilstück der Hauptstraße von der Einmündung zur Hofstädtener Straße bis kurz hinter die Einmündung zur Ringstraße. Grund ist die Bauphase 2 des zweiten Bauabschnitts zum Ausbau der Ortsdurchfahrt.
Zunächst wird hier ein Stauraumkanal gebaut, der bei Starkregenereignissen die Überlastung der gemeindlichen Kanalisation verhindern soll. Ab Juni 2026 finden dann die eigentlichen Straßenbauarbeiten statt. Parallel dazu wird die Brücke der Hauptstraße über den Westernbach erneuert.
Der überörtliche Verkehr wird in diesem Zeitraum über Schneppenbach, Hofstädten und Geiselbach umgeleitet. Für die Blaulichtorganisationen und den Busverkehr kann eine innerörtliche Umleitung eingerichtet werden. Daher ergeben sich im öffentlichen Personennahverkehr nur geringe Änderungen: die Einrichtung einer Ersatzhaltestelle für die Haltestelle „Bachmann“. Die konkreten Änderungen veröffentlicht die Verkehrsgemeinschaft am Bayerischen Untermain unter www.vab-info.de. Auch für die Gewerbetreibenden wird die Erreichbarkeit ohne größere Einschränkungen ermöglicht werden können.
Im Jahr 2027 soll dann die Bauphase 3 umgesetzt werden, die den Bauabschnitt 2 und damit die Gesamtmaßnahme voraussichtlich im Herbst 2027 abschließen wird. Dabei werden noch die Straßen und Gehwege von der Einmündung in die Schulzengrundstraße bis zu derjenigen in die Lindenstraße grundlegend erneuert. Beispielsweise erhält die Straße eine durchgängige Mindestbreite von sechs Metern, die Bushaltestelle wird barrierefrei gestaltet und eine Ampel zum Schutz der Passantinnen und Passanten wird installiert.
Die Arbeiten des zweiten Bauabschnitts begannen bereits mit dem Juni 2025. Im Rahmen der ersten Bauphase des zweiten Bauabschnitts hatte die Gemeinde Westerngrund zunächst die Brücke der Lindenstraße über den Westernbach neu gebaut sowie den weiteren Straßenabschnitt bis zur Einmündung auf die Kreisstraße erneuert. Der Landkreis hatte in dieser Zeit eine Gewässerumlegung vorgenommen, da der Bach direkt an einer Stützmauer verlief, die sich in schlechtem Zustand befindet. Diese wird nun ersatzlos zurück gebaut und der Bach erhält einen natürlichen Gewässerverlauf.