Aktuelles aus dem Bürgerschaftlichen Engagement
Ehrenamtspreis 2026 der Versicherungskammer Stiftung: Ehrenamt zeitgemäß gestalten – Offen für Neues, stark im Miteinander
Ehrenamtliches Engagement ist eine tragende Säule unserer Gesellschaft. Unter dem Motto „Ehrenamt zeitgemäß gestalten – Offen für Neues, stark im Miteinander“ wird beim Ehrenamtspreis 2026 herausragendes Engagement in Bayern und der Pfalz ausgezeichnet. Bewerbungen aus allen Bereichen des bürgerschaftlichen Engagements sind willkommen. Gesucht werden Beispiele mit Vorbildcharakter – Projekte, Organisationen oder Initiativen, die engagierte Menschen sichtbar wertschätzen, die eigene Arbeit und Strukturen reflektieren und gemeinsam mit den Ehrenamtlichen wirkungsvoll auf Veränderungen reagieren.
Eine Bewerbung ist ausschließlich online möglich. Bewerbungsschluss ist der 31.März 2026. Weitere Informationen zum Ehrenamtspreis 2026 sind hier zu finden: Ehrenamtspreis 2026
Anhebung von Übungsleiterfreibetrag und Ehrenamtspauschale
Der Bundesrat hat dem Steueränderungsgesetz 2025 in der vom Bundestag beschlossenen Fassung zu gestimmt. Damit auch einer Erhöhung der Pauschalen für das Ehrenamt.
Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrenamtlich engagieren, werden steuerlich stärker entlastet: Zum 1. Januar 2026 steigt die Ehrenamtspauschale von 840 auf 960 Euro und die Übungsleiterpauschale von 3.000 auf 3.300 Euro pro Jahr.
Bundesfinanzministerium - Die wichtigsten steuerlichen Änderungen 2026
Kurzbericht zum 6. Deutsche Freiwilligensurvey erschienen
Der Deutsche Freiwilligensurveybasiert auf der mit über 27.000 Befragten größten Datenerhebung zu dem Thema und liefert alle fünf Jahre ein umfassendes Bild der Entwicklung der Zivilgesellschaft. Der Gesamtbericht erscheint Mitte 2026.
Einige Ergebnisse des Freiwilligensurvey mit Daten aus 2024 auf einen Blick:
- Im Jahr 2024 sind insgesamt 36,7 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren in Deutschland freiwillig engagiert, das sind etwa 27 Millionen Menschen.
- In Bayern sind 40,1 Prozent der Bevölkerung freiwillig engagiert.
- Dabei fließt sowohl Engagement in Vereinen oder Organisationen ein, als auch das informelle Engagement in individuell organisierten Gruppen.
Foto: Bundesregierung
- An erster Stelle steht nach wie vor das Engagement im Sport, an zweiter Stelle das Engagement im sozialen Bereich.
- Insgesamt zeigt der Freiwilligensurvey 2024, dass sich das freiwillige Engagement in Deutschland in seiner herausragenden Bedeutung für das Gemeinwesen als sehr beständig erweist,
bei einem leichten Rückgang der Engagementquote um 3 Prozentpunkte - Engagierte Personen investieren wieder mehr Zeit in ihre freiwillige Tätigkeit. Auch die Häufigkeit, mit der freiwillige Tätigkeiten ausgeübt werden, hat sich im Vergleich zu 2019 erhöht.
- Freiwillig Engagierte zeigen bei ihrer Tätigkeit eine hohe Beständigkeit. Mehr als zwei Drittel geben an, ihr Engagement unverändert fortsetzen zu wollen.
- Die Engagementbeteiligung ist in den jüngeren Altersgruppen am höchsten und Frauen und Männer sind etwa gleich häufig freiwillig engagiert.
- Unterschiede im freiwilligen Engagement gibt es je nach Bildungsniveau. Je höher die Schulbildung, desto höher der Anteil derer, die sich engagieren.
Der ausführlichen Kurzbericht ist hier zu finden: Freiwilliges Engagement in Deutschland