AB in die Natur


Impressionen vom Vorgarten-Wettbewerb 2022
 
Impressionen vom 
Vorgarten-Wettbewerb 2021
Arten von Vorgärten


Bewertung und Tipps
zur Umsetzung

Mitmachen und gewinnen

Aufbauend auf der erstmaligen Durchführung des Vorgarten-Wettbewerbs im letzten Jahr, hat der Landkreis auch im Jahr 2022 zur Teilnahme am neu aufgelegten Wettbewerb aufgerufen. So wollen wir auch weiterhin Anreize zur Bekämpfung des immer bedrohlicher werdenden Klimawandels und Artenverlusts schaffen. Mit dem Ziel, noch mehr Menschen für diese bedeutende Thematik zu sensibilisieren und im Wettbewerb aktiv zu erreichen, wurden der Teilnahmekreis und die Umgestaltungsbereiche ausgeweitet.

Der Wettbewerbszeitraum für das Jahr 2022 ist leider abgelaufen. 

Auch im Jahr 2023 wird der Wettbewerb wieder stattfinden. In Kürze erhalten Sie hier weitere Informationen.

Hier finden Sie unser Erklärvideo zu Naturgärten: Die Vorteile eines Naturgartens gegenüber eines Schottergartens. Leicht erklärt – überzeugen Sie sich selbst!  Den dazugehörigen Flyer können Sie hier einsehen: Entscheidungshilfe: Natur- oder Schottergarten?

 

Impressionen vom Vorgarten-Wettbewerb 2022

Die Anmeldefrist zum Vorgarten-Wettbewerb ist abgelaufen. Die Siegerinnen und Sieger haben ihre Preise bereits erhalten.

Wir bedanken uns für die wertvollen Beiträge sowie das großartige und vorbildliche Engagement unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Im Folgenden erhalten Sie Impressionen des Vorgarten-Wettbewerbs 2022:

Foto: Claudia und Karl Neumann

Foto: Sandra Eckerth

Foto: Katja und Bernd Hofmann

Foto: Waldemar Ühlein und Yvonne Schlee

Foto: Karola Eckhardt-Sauer

  

Foto: Dieter Heinen

Foto: Katja und Bernd Hofmann

  

  

Foto: Gerald Gärtner

Foto: Sandra Eckerth

 

Impressionen vom Vorgarten-Wettbewerb 2021

 

Die Anmeldefrist zum Vorgarten-Wettbewerb ist abgelaufen. Die Siegerinnen und Sieger haben ihre Preise bereits erhalten.

Wir bedanken uns für die wertvollen Beiträge sowie das großartige und vorbildliche Engagement unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Premiere unseres Wettbewerbs im Jahr 2021.

Weitere Informationen zum letztjährigen Wettbewerb finden Sie hier: Vorgarten-Wettbewerb

Im Folgenden erhalten Sie Impressionen des Vorgarten-Wettbewerbs 2021:

Foto: Bradbury

Foto: Bradbury

Foto: Bradbury


Foto: Petra Hewing

Foto: Gemeinde Bessenbach

Arten von Vorgärten

Abgrenzung der für den Wettbewerb relevanten Gartenvarianten:

Bild: J. Kummer

Grüner Naturgarten

Nicht nur am wertvollsten für die Umwelt und die darin lebenden Tiere wie Insekten oder Vögel sondern auch am wohltuendsten für das Klima und das gesamte Ökosystem sind naturnahe Grün- und Blühflächen. Sie stellen die nachhaltigste Gestaltung von Freiflächen dar. Ob im Garten, auf dem Balkon, im Hof oder auch in öffentlichen Bereichen sind ökologisch konzipierte Grünzonen vor allem zu Zeiten des Klimawandels und des Insektensterbens sowie der damit einhergehenden Problematik des Artenschwundes vieler anderer Tiere (z.B. Vögel, Kleinreptilien) von wesentlicher Bedeutung. Mehr denn je gilt es, auf globaler Ebene ökologisch zu denken und lokal vor der eigenen Haustür zu handeln. Beginnen sollte man damit gleich heute und das Grundstück dahingehend überprüfen, ob es ökologisch wertvoll gestaltet ist.

Die Qualität eines ökologisch wertvollen und gut angelegten Naturgartens zeichnet sich unter anderem durch folgende Kriterien aus:

  • Versiegelungsgrad so gering wie möglich und dementsprechend ein hoher Anteil versickerungsfähiger Oberflächen
  • Naturnaher Lebensraum für Menschen, wildlebende Tiere und Pflanzen, darunter auch „wilde“ Bereiche, wie Brennesselbüsche, Laubhaufen, Totholz und mahdlose Blühwiesen
  • Artenvielfalt (genannt „Biodiversität“) und Strukturreichtum
  • Einheimische (Wild) Pflanzen
  • Standortgerechte Pflanzenverwendung und Gestaltung
  • Ganzjähriger Blühzeitraum
  • Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel und Mineraldünger
  • Heimische, regionale Materialien, z.B. regional vorkommender Stein, natürliches heimisches Holz
     

Werden diese und weitere Kriterien bei der Gestaltung der Grünfläche eingehalten und erfolgreich umgesetzt, dann steht einem naturgerechten Garten, der als Visitenkarte eines Grundstückes vielfältige positive Effekte hervorruft, kaum mehr was im Wege.

 

Steingarten

Im Gegensatz zu Schottergärten (siehe unten) sind Steingärten gestaltete Flächen, die mit dem natürlichen Boden und der Erde wasser-, luft- und nährstoffdurchlässig verbunden sind. Bekannt unter anderem auch als Form von alpinen oder japanischen Steingärten bilden sie natürliche Lebensräume der kargen Gebirgs- und Felslandschaft nach. Durch eine fachgerechte und naturnahe Konzeption, bei der auch die geschaffenen Standortbedingungen für die gewählten Pflanzen passen müssen, stellen die Steingärten Lebensräume für Wildpflanzen und Rückzugsorte für Tiere wie Insekten, Spinnen oder Eidechsen her. Dementsprechend können Steingärten – anders als Schottergärten – auch einen Mehrwert für die Umwelt und die Ökologie bieten.

Foto: U. J. Alexander – stock.adobe.com
Bild: U. J. Alexander – stock.adobe.com

Schottergarten

Die als Schottergarten oder auch als Schotterwüste bezeichnete Art der Flächengestaltung stellt im Gegensatz zu den Steingarten-Varianten keinen Lebensraum für Pflanzen und Tiere dar. Ausgestattet mit - wenn überhaupt - ein paar Ziergräsern oder exotischen Pflanzen und drapiert vielmehr mit allerlei Zierelementen, wie Stelen und Figuren, fügen die großflächig mit anorganischen Materialien wie Kies, Schotter und Splitt bedeckten Bereiche enorme Schäden der Umwelt- und dem Klima zu. Je mehr Aushub des natürlichen Bodens und der Muttererde stattgefunden hat, desto mehr Bodenleben wurde vernichtet und desto größer sind die negativen Auswirkungen auf das Ökosystem. Wasserundurchlässige Folien sowie eine Versiegelung von Flächen mit Beton oder Asphalt verstärken diesen Effekt zusätzlich.

Letztendlich gelten die voll versiegelten Schottergärten vor allem aus ökologischer Sicht, aber auch aufgrund des Kosten- und tatsächlichen Pflegeaufwands – und subjektiv betrachtet häufig auch aus ästhetischen Gründen – in vielerlei Hinsicht, wie oft in der Literatur umschrieben, als „Gärten des Grauens“ mit weitreichenden negativen Effekten.

Tipps zur Umsetzung

Tipps zur Umsetzung finden Sie hier

 


Der Landkreis summt!

 

Kontakte

Regionale Identität
Telefon: 06021/394-483
Telefax: 06021/394-984
Regionale-Identitaet@Lra-ab.bayern.de

Ansprechpartner

Formulare

Hier finden Sie die Anträge, Merkblätter und Formulare der einzelnen Bereiche:

Formulare

Broschüren & Infos

Broschüren und Infohefte zum Landkreis finden Sie hier:

Broschüren, Magazine & Informationen

Veranstaltungen

Im Landkreis Aschaffenburg finden viele Veranstaltungen statt.

Veranstaltungen