Mülltonnen, Gebühren, Zuschüsse

Bei der Leerung der Mülltonnen können alle Bürgerinnen und Bürger die Müllwerker unterstützen.

Der frühe Sammelbeginn ist notwendig, da nur so bei dem erhöhten Verkehrsaufkommen und dadurch bedingten längeren Fahrzeiten die umfangreichen Entsorgungstouren bewältigt werden können. Nicht rechtzeitig bereitgestellte Tonnen können in der Regel erst am nächsten Entsorgungstermin wieder geleert werden. Ein Nachentleeren von verspätet bereit gestellten Tonnen ist meist nicht möglich, da hierzu den Abfuhrteams auf Grund der Größe des Entsorgungsgebietes die Zeit fehlt. Zudem ist schon aus ökologischen Gründen das mehrfache Anfahren von Straßen zu vermeiden.

Weil die Entsorgerfahrzeuge groß sind haben es die Fahrer auf den engen Straßen oft nicht leicht. Ihnen kann geholfen werden, wenn Anwohner ihre Autos so parken, dass genügend Platz zum Rangieren bleibt und auch engere Straßen noch zugänglich sind. Im Bereich von Einmündungen und Wendebereichen von Sackgassen sollte an den Leerungstagen möglichst gar nicht geparkt werden, auch wenn die Straßenverkehrsordnung es erlaubt. Manchmal hilft es auch schon, die Außenspiegel einzuklappen.

Auch bei der Leerung der Abfallbehälter lässt sich viel Zeit sparen, wenn die Mülltonnen am Leerungstag so am Straßenrand bereitgestellt werden, dass die Deckelöffnung zum Grundstück und der Griff, den die Müllwerker zum Ziehen der Tonne benutzen, zur Straße hin stehen. Bei durchschnittlich 568.600 Restmüll-, 568.540 Biomüll- und 641.670 Papiertonnenleerungen pro Jahr im Landkreis kann so der Zeitaufwand für diese Arbeit optimiert werden. Hierdurch lässt sich neben der Zeit eben auch Geld sparen, was mithilft, die Müllgebühren niedrig zu halten.

Übrigens: die Mülltonnen können nur dann geleert werden, wenn die Müllwerker klar erkennen können, dass sie zur Leerung bereitgestellt wurden, also nicht an ihrem regulären Platz stehen.

 

Im Landkreis Aschaffenburg wird der Müll gewogen und die Müllgebühren individuell, je nach Inanspruchnahme berechnet. Damit zahlt sich Abfallvermeidung direkt aus.

Wer durch Eigenkompostierung oder den Kauf von Mehrwegwindeln für Babies Abfälle vermeidet, kann einen Zuschuss erhalten. Zuschüsse gibt es außerdem bei besonderen Belastungen, z.B. bei Inkontinenz. 

Bei der Hausmüllabfuhr wird Bio- und Restmüll in getrennten Behältern abgefahren. Die Restmüll- und Biotonnen werden alle zwei Wochen im Wechsel geleert. Nur in den Sommermonaten erfolgt die Leerung der Biotonne aus hygienischen Gründen wöchentlich.

Für die Sammlung von Papier können 240 Liter Tonnen oder 1.100 Liter Container genutzt werden.

Kunststoff- und Verbundverpackungen werden in Gelben Säcken gesammelt, die über die Gemeinden verteilt werden. Beauftragter der Dualen Systeme ist derzeit die Fa. Werner aus Goldbach.

Alle Leerungs- bzw. Abholtermine finden Sie im Abfallkalender.

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Telefon: 06021/394-407
Telefax: 06021/394-944
Abfallwirtschaft@Lra-ab.bayern.de

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Alle Eigentümer oder Mieter eines Anwesens im Landkreis Aschaffenburg können die Wertstoff– und Sperrmüllabfuhr auf Abruf beliebig oft in Anspruch nehmen. Wie das funktioniert erfahren Sie im Film.

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1 Jahr ohne Müllabfuhr
... ist Thema des Films. Dank einem effizienten Abfalltrennsystem bleibt unsere Umwelt sauber und wir können gesund leben.

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