Ausländeramt

Für Ausländerinnen und Ausländer, die in das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland einreisen und sich hier aufhalten möchten, besteht grundsätzlich eine Pass- und Aufenthaltstitelpflicht.

Das Landratsamt Aschaffenburg ist Ansprechpartner bei Fragen und Informationen zu den Themen:


Aufenthaltsbescheinigung für EU-Bürger/innen
 

 

Aufenthaltstitel für Bürger/innen von Nicht-EU-Staaten
 

 

Informationen zum Brexit
 

 

Besuchseinreisen (Einladungen)
 

 

Familiennachzug - Visumsverfahren
 

 

Internationale Reiseausweise /
Reisedokumente für Ausländer, Flüchtlinge oder Staatenlose

 

     

    Öffnungszeiten

    Wenn Sie über diese allgemeinen Darstellungen hinaus noch Ihr ganz persönliches Anliegen klären wollen, möchten wir Sie bitten, während der Öffnungszeiten im Ausländeramt vorzusprechen.

    Wir weisen darauf hin, dass für Visums- und Passangelegenheiten im Ausland die deutschen Auslandsvertretungen zuständig sind.

     

    Informationen zum Brexit

    Aktuelle Informationen anlässlich des Austritts des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union finden Sie auf folgenden Internetseiten:

    Informationen der Bundesregierung zum Brexit:
    https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/europa/brexit

    FAQ‘s des BMI zum Brexit: https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/faqs/DE/themen/migration/brexit/faqs-brexit.html

    Informationen des StMI zum Brexit: https://www.stmi.bayern.de/med/aktuell/archiv/2019/190131brexit/index.php

     

    Aufenthaltsbescheinigung für EU-Bürgerinnen und -Bürger

    Für neu einreisende EU-Bürger/innen gilt das Freizügigkeitsgesetz der EU, allerdings müssen sie sich bei den Einwohnermeldeämter in den Rathäusern bzw. Verwaltungsgemeinschaften der Landkreisgemeinden anmelden und dabei einen gültigen Reisepass oder Personalausweis vorlegen.

    EU-Bürger/innen mit Familienangehörigen in Deutschland, die ebenfalls aus einem der EU-Staaten stammen, erhalten eine Aufenthaltserlaubnis-EU.
    Hinweis: Die bisherige Aufenthaltserlaubnis-EG gilt seit dem 01.01.2005 als Aufenthaltserlaubnis-EU weiter.

     

    Aufenthaltsbescheinigung für Bürgerinnen und Bürger aus Nicht-EU-Staaten

    Die Aufenthaltserlaubnis wird zunächst befristet erteilt, bei Verfestigung des Aufenthalts ist die unbefristete Verlängerung in Form der Niederlassungserlaubnis möglich.

    Eine Niederlassungserlaubnis kann beantragt werden, wenn Sie seit mehreren Jahren in Deutschland leben und sich integriert haben. Die im Einzelnen erforderlichen Mindestaufenthaltszeiten und nachzuweisenden Sprachkenntnisse sowie Grundkenntnisse der deutschen Rechts- und Gesellschaftsordnung richten sich nach dem bisherigen Zweck Ihres Aufenthalts in Deutschland.

    Der erforderliche Antrag kann grundsätzlich nur über die Einwohnermeldeämter in den Rathäusern bzw. Verwaltungsgemeinschaften der Landkreisgemeinden eingereicht werden.

    Folgende Unterlagen und Nachweise sind für die Anträge nötig:

    Aufenthaltserlaubnis für Nicht-EU-Bürger/innen
    Ersterteilung
    • Antrag auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis
    • gültiger Nationalpass
    • Nachweis über die Sicherung des Lebensunterhaltes (Arbeitnehmer müssen eine Gehalts- oder Lohnnachweis/Arbeitsbescheinigung und Arbeitsvertrag vorlegen. Selbständige müssen eine Genehmigung der Gewerbeausübung, den letzten Einkommenssteuerbescheid oder eine aktuelle Gewinn- und Verlustrechnung des Steuerberaters sowie eine Krankenversicherung nachweisen
    • aktuelles biometrietaugliches Passbild (nicht älter als 2 Jahre)
    • Wohnraumbestätigung
    befristete Verlängerung
    • Antrag auf Verlängerung einer Aufenthaltserlaubnis
    • gültiger Nationalpass
    • Nachweis über die Sicherung des Lebensunterhaltes (Arbeitnehmer müssen eine Gehalts- oder Lohnnachweis/Arbeitsbescheinigung und Arbeitsvertrag vorlegen. Selbständige müssen eine Genehmigung der Gewerbeausübung, den letzten Einkommenssteuerbescheid oder eine aktuelle Gewinn- und Verlustrechnung des Steuerberaters sowie eine Krankenversicherung nachweisen
    • aktuelles biometrietaugliches Passbild (nicht älter als 2 Jahre)
    Ersterteilung / befristete Verlängerung für Kinder bis 16 Jahren
    • Antrag auf Erteilung/Verlängerung des Aufenthalstitels für Kinder unter 16 Jahren
    • gültiger Reisepass oder Eintrag im Reisepass eines Elternteils
    • aktuelles biometrietaugliches Passbild (nicht älter als 2 Jahre)

     

    Hinweis: Dies gilt nicht für Kinder von EU- und EFTA-Staatsangehörigen, Kindern von Studenten und wissenschaftlichen Mitarbeitern, sowie Kindern von deutschen Staatsangehörigen sowie Asylberechtigten. 

    Niederlassungserlaubnis
    • Antrag auf Erteilung der Niederlassungerlaubnis
    • gültiger Nationalpass
    • aktuelles biometrietaugliches Passbild (nicht älter als 2 Jahre)
    • Nachweis über die Sicherung des Lebensunterhaltes (Arbeitnehmer müssen eine Gehalts- oder Lohnnachweis/Arbeitsbescheinigung und Arbeitsvertrag vorlegen. Selbständige müssen eine Genehmigung der Gewerbeausübung, den letzten Einkommenssteuerbescheid oder eine aktuelle Gewinn- und Verlustrechnung des Steuerberaters sowie eines Krankenversicherung nachweisen
    • Wohnraumbestätigung
    • Nachweis der Altersversorgung durch Rentenversicherungsverlauf der Bundes- bzw. Landesversicherungsanstalt (mind. 60 Monate Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung). Der Nachweis entfällt, wenn Sie sich nachweislich in einer Ausbildung befinden, die zu einem anerkannten schulischen oder beruflichen Bildungsabschluss führt (bei Ehegatten, die in ehelicher Lebensgemeinschaft zusammenleben, genügt es, wenn die Voraussetzungen der Sicherung des Lebensunterhalts und der Altersversorgung durch einen Ehegatten erfüllt werden)

     

     

    Familiennachzug - Visumverfahren

    Wenn ausländische Ehegatten oder Kinder im Rahmen des Familiennachzugs zu den hier lebenden ausländischen Staatsangehörigen einreisen möchten, müssen sie vor der Einreise ein Visum beantragen. Zuständig hierfür ist die deutsche Auslandsvertretung im Heimatland oder die am Verfahren beteiligte Ausländerbehörde.

    Dort sind folgende Nachweise und Unterlagen des in Deutschland lebenenden Familienangehörigen im Original vorzulegen:

    • Nachweis über die Sicherung des Lebensunterhaltes der ganzen Familie
      • Arbeitnehmer müssen einen Gehalts-/Lohnnachweis oder eine Arbeitsbescheinigung sowie einen Arbeitsvertrag vorlegen.
      • Selbständige müssen eine Genehmigung der Gewerbeausübung, den letzten Einkommenssteuerbescheid oder eine aktuelle Gewinn- und Verlustrechnung des Steuerberaters sowie eine Krankenversicherung nachweisen.
    • Wohnraumbestätigung
       

    Zusätzlich zu den oben genannten Voraussetzungen müssen beim Familiennachzug folgende Nachweise und Unterlagen im Original vorgelegt werden. Hier ist zwischen dem Ehegattennachzug und dem Kindernachzug zu unterscheiden:   

    Ehegattennachzug:
    • Heiratsurkunde im Original oder Ausfertigung (ggf. mit Legalisationsvermerk)
    • beglaubigte deutsche Übersetzung (sofern es sich nicht um eine internationale Urkunde handelt)
    • ggf. Scheidungsurteil der früheren Ehe mit beglaubigter deutscher Übersetzung
    Kindernachzug:
    • Geburtsurkunde im Original bzw. Ausfertigung
    • beglaubigte deutsche Übersetzung (sofern es sich nicht um eine internationale Urkunde handelt)
    • ggf.Sorgerechtsentscheidung mit beglaubigter deutscher Übersetzung

    Im Einzelfall können weitere Unterlagen/Nachweise erforderlich sein.  

    Hinweis: Nach Erteilung des Visums durch die zuständige deutsche Auslandsvertretung müssen die nachgezogenen Familienangehörigen innerhalb der Gültigkeitsdauer des Visums bei der Ausländerbehörde einen Antrag auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis stellen.

     

    Besuchseinreisen (Einladungen)

    Staatsangehörige, die jemanden zu Besuch einladen möchten, der ein Visum für die Einreise benötigt, müssen gegenüber der Ausländerbehörde gem. § 68 AufenthG eine Verpflichtung abgeben. Damit verpflichtet sich der Einladende, für die Dauer des Aufenthalts für alle evtl. der öffentlichen Hand entstehenden, nicht auf einer Beitragszahlung beruhenden Kosten aufzukommen. 
     
    Folgende Unterlagen sind zur Ausländerbehörde mitzubringen: 

    • Formular zur Ausstellung einer Verpflichtungserklärung 
      Besonderheit: Ausländer/innen mit folgenden Aufenthaltstiteln können keine Verpflichtungserklärung abgeben: Touristenvisum, Duldung, Aufenthaltsgestattung. 
    • gültiger amtlicher Ausweis (Personalausweis, Reisepass), ggf. inklusive Aufenthaltstitel
    • eine Reisekrankenversicherung für den Besucher
    • aktuelle Einkommensnachweise des Besuchsempfängers (Gehaltsnachweise, Rentenbescheid, Arbeitslosengeldbescheid ...), bei Selbständigen und bei freiberuflich tätigen Personen der letzte Einkommensteuerbescheid bzw. die aktuelle Gewinn- und Verlustrechnung des Besuchsempfängers
    • die persönlichen Daten des Gastes und der voraussichtliche Einladungszeitraum

     

    Internationale Reiseausweise bzw. Reisedokumente für Ausländer, Flüchtlinge oder Staatenlose

    Der erforderliche Antrag kann grundsätzlich nur über die Einwohnermeldeämter in den Rathäusern bzw. Verwaltungsgemeinschaften der Landkreisgemeinden eingereicht werden.

    Es werden folgende Unterlagen benötigt:

    • Antrag auf Ausstellung oder Verlängerung eines Reiseausweises
    • aktuelles biometrietaugliches Passbild (auch für Kinder und nicht älter als 2 Jahre!)
    • Nachweis über die Person des Antragsstellers (z. B. Urkunden im Original, eidesstattliche Versicherungen, alte Reisedokumente)

    Kontakte

    Ausländeramt
    Telefax: 06021/394-952
    Auslaenderbehoerde@Lra-ab.bayern.de

    Ansprechpartner

    Formulare

    Hier finden Sie die Anträge, Merkblätter und Formulare des Sachgebiets:

    Ausländeramt

    Ärzte-Broschüre

    Allgemeine Orientierungshilfe der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB).

    Beim Arzt in Deutschland

    Welcher Arzt spricht meine Sprache? Eine Übersicht der Stadt Aschaffenburg.

    Ärztebroschüre

    Ausländerbeirat

    Der Ausländerbeirat nimmt sich vor allem der sozialen, schulischen, kulturellen, ausländerrechtlichen und arbeitsrechtlichen Belange der Ausländer an.

    Ausländerbeirat

    Kontakt-Service

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