Fragen und Antworten

Fragen und Antworten zur Förderrichtlinie zur digitalen Bildung an Schulen im Landkreis Aschaffenburg

Antragstellung Höhe und Auszahlung des Zuschusses
Beantragung des erhöhten Fördersatzes bzw. eines Leih-iPads
 
Zuschuss für ein bereits vorhandenes iPad Informationen zum schuleinheitlichen iPad-Modell

 

Antragstellung

Von wem erhalte ich den Zuschuss? Wie kann der Antrag gestellt werden?
Den Zuschuss erhalten Sie vom Landkreis (Landratsamt) Aschaffenburg als Sachaufwandsträger der von Ihrem Kind besuchten Schule:

  • Edith-Stein-Schule Alzenau
  • Hahnenkamm-Schule Alzenau
  • Hanns-Seidel-Gymnasium Hösbach
  • Pestalozzi-Schule Hösbach
  • Spessart-Gymnasium Alzenau
  • Staatl. Realschule Bessenbach
  • Staatl. Realschule Großostheim
  • Staatl. Realschule Hösbach


Der Antrag kann ausschließlich online über das Formular (aktuell noch nicht verfügbar) auf der Homepage des Landkreises gestellt werden, wenn dieser vollständig ausgefüllt und die evtl. erforderlichen Anhänge hochgeladen sind. Zuschussanträge per E-Mail oder per Post können nicht bearbeitet werden. Für die Antragstellung ist die Angabe einer E-Mail-Adresse zwingend erforderlich.

 

Wer kann für minderjährige Schülerinnen und Schüler den Zuschussantrag stellen?
Ein Erziehungsberechtigter bzw. Unterhaltsverpflichteter für die in seinem Haushalt lebenden Kinder.

 

Bis wann kann der Zuschussantrag gestellt werden?
Der Zuschussantrag kann ab Freischaltung des Online-Antragsverfahrens (voraussichtlich Ende Juni 2021) gestellt werden, spätestens jedoch bis 30.09.2021. Danach eingehende Anträge werden zwar berücksichtigt, die Auszahlung erfolgt dann aber erst zum 2. Schulhalbjahr (März) rückwirkend. Eine Verlängerung der Antragsfrist (30.09.2021) im Einzelfall ist nicht möglich.

 

Welche Unterlagen muss ich bei der Beantragung des normalen Fördersatzes von 50 % (max. 7,00 €/Monat) einreichen?
Keine. Die Fördervoraussetzungen werden von der Schulverwaltung des Landratsamtes nach der Antragstellung von Amts wegen geprüft.

 

Muss der Antrag jedes Jahr neu gestellt werden?
Nein, eine einmalige Antragstellung reicht aus.

 

Höhe und Auszahlung des Zuschusses

Wie lange und in welcher Höhe wird der Zuschuss gezahlt?
Der Zuschuss wird für einen Zeitraum von 48 Monaten (4 Jahre) gezahlt, solange das Kind die iPad-Klasse seiner Schule besucht.

Der Fördersatz beträgt 50 % (max. bis zu 7 € monatlich, also insgesamt max. 336,00 € (48 x 7,00 €)) bzw. der erhöhte Fördersatz 75 % (max. bis zu 10,50 €, also max. 504,00 € (48 x 10,50 €)) der Gesamtkosten des Anschaffungspreises, unabhängig davon, ob Sie sich für einen Sofort- oder Mietkauf entscheiden.

Wenn Sie den Zuschuss für ein bereits vorhandenes iPad beantragen möchten, wird auf die Fragen:
„Kann ich einen Zuschuss auch für ein bereits vorhandenes iPad erhalten?“ bzw. „Wie lange wird der Zuschuss für ein vorhandenes iPad bezahlt?“ hingewiesen.

 

Wann wird der Zuschuss ausgezahlt?
Der Zuschuss wird jeweils halbjährlich (ein Gesamtbetrag von sechs Monatsraten) Ende Oktober und Ende März ausgezahlt.

 

Wie wird der Zuschuss bei einem Schuleintritt während des Schuljahres berechnet?
Der Zuschuss wird anteilig auf volle Kalendermonate aufgerundet. Beispiel: Ein Kind kommt erst zum 20.11. in die iPad-Klasse der Schule. Der Zuschuss wird ab 01.11. gewährt. Bleibt das Kind mindestens 48 Monate in einer iPad-Klasse der Schule, wird der Zuschuss ab dem 01.11. auch für volle 48 Monate gezahlt.

 

Was passiert, wenn mein Kind die Schule vorzeitig verlässt?
Der Zuschuss endet zum Ende des jeweiligen Schulhalbjahres, d. h. bei der nächsten Auszahlung im Oktober bzw. März (siehe Frage „Wann wird der Zuschuss ausgezahlt?“) wird keine Zahlung vom Landkreis mehr geleistet.

Im Falle des Sofortkaufs gehört ihnen das iPad bereits. Hier endet lediglich die Bezuschussung zum nächsten Schulhalbjahr.

Im Falle einer Finanzierung (Mietkauf) können sie diese ohne Bezuschussung des Landkreises fortsetzen und damit das Eigentum nach Ablauf der Finanzierungszeit erwerben.

Alternativ besteht die Möglichkeit, dass der Landkreis in den bestehenden Finanzierungsvertrag einsteigt und diesen übernimmt. Voraussetzung hierfür ist, dass das Gerät voll funktionsfähig ist und nur normale Gebrauchsspuren aufweist. Eine Rückerstattung der bereits gezahlten Raten erfolgt nicht.

 

Beantragung des erhöhten Fördersatzes bzw. eines Leih-iPads

Wann habe ich Anspruch auf den erhöhten Fördersatz bzw. auf ein Leih-iPad?
Den erhöhten Fördersatz von 75 % des Anschaffungspreises (max. 10,50 €/Monat) bzw. ein Leih-iPad erhalten Sie, wenn Sie Sozialleistungen nach dem zweiten oder dem zwölften Sozialgesetzbuch (SGB II oder SGB XII) bzw. nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) erhalten oder drei gleichzeitig beschulte Kinder haben.

 

Welche Sozialleistungen sind mit „Leistungen nach dem SGB II oder SGB XII“ gemeint?
Leistungen der Grundsicherung (Arbeitslosengeld II, „Hartz IV“) bzw. Sozialhilfe.

 

Habe ich auch aufgrund des Bezugs anderer Sozialleistungen, z. B. Wohngeld oder Asylbewerberleistungen, Anspruch auf den erhöhten Fördersatz oder auf ein Leihgerät?
Nur die Asylbewerberleistungen sind dem Bezug von Grundsicherung und Sozialhilfe gleichgestellt, das heißt Menschen die Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten, können den erhöhten Fördersatz oder ein Leihgerät auch beantragen.
Bei allen sonstigen Leistungen kann keine erhöhte Förderung gewährt werden.

 

Was ist mit „drittes gleichzeitig beschultes Kind“ gemeint?
Den erhöhten Fördersatz bzw. ein Leih-iPad erhalten Sie für das drittjüngste Kind (für die beiden ältesten Kinder haben Sie nur Anspruch auf den normalen Fördersatz von 50 % (max. 7,00 €/Monat)), wenn mindestens drei Ihrer Kinder zum Zeitpunkt der Antragstellung mit Ihnen im gleichen Haushalt leben und im Schuljahr 2021/22 eine Schule besuchen. Dabei ist es egal welche Klasse/Schule in welchem Bundesland oder Kreis besucht wird, angefangen von der ersten Jahrgangsstufe in der Grundschule bis einschließlich des letzten Schuljahres einer allgemeinbildenden Schule (Mittelschule, Realschule, Gymnasium, Gesamtschule) oder einer Förderschule. Die Wirtschaftsschule fällt auch hierunter, da sie zur Sekundarstufe I zählt.
Die Voraussetzung „drei gleichzeitig beschulte Kinder“ muss nur im Schuljahr der Antragstellung (aktuell konkret im Schuljahr 2021/22) vorliegen. Das heißt gehen beispielsweise im übernächsten Schuljahr 2022/23 nur noch zwei Ihrer drei Kinder in eine Schule, erhalten Sie für das dritte jüngste Kind weiterhin den erhöhten Fördersatz bis zum Ende des Bewilligungszeitraums von 48 Monaten.

 

Kann ich auch für alle meine weiteren Kinder (viertes, fünftes usw.) den erhöhten Fördersatz von 75 % (max. 10,50 €/Monat) bzw. ein Leih-iPad beantragen?
Ja, wenn in einem Schuljahr (aktuell konkret im Schuljahr 2021/22) mindestens drei Ihrer Kinder gleichzeitig die Schule besuchen.
Vergleiche hierzu auch die Frage „Was ist mit „drittes gleichzeitig beschultes Kind“ gemeint?“

 

Welche Unterlagen muss ich bei der Beantragung des erhöhten Fördersatzes von 75 % (max. 10,50 €/Monat) bzw. für ein Leih-iPad einreichen?
Bei Antragstellung wegen Sozialbedürftigkeit (Leistungen nach dem SGB II oder SGB XII bzw. Asylbewerberleistungen):
Bitte die Seiten des aktuellen Bewilligungsbescheides als Anhang dem Antragsformular hochladen, aus dem die Namen der Bezugspersonen, der Bewilligungszeitraum und die Art der Leistung ersichtlich sind.

Bei Antragstellung wegen „drei gleichzeitig beschulter Kinder“:
Bitte geben Sie im Antragsformular die Namen der Kinder sowie die besuchten Schulen an. Handelt es sich dabei um eine Schule in der Trägerschaft des Landkreises,brauchen Sie keine weiteren Nachweise anfügen. Bei allen sonstigen Schulen geben Sie bitte den Namen und die Anschrift der Schule an und laden einen Nachweis des Schulbesuchs (z. B. eine Kopie des Schülerausweises, Schulbesuchsbescheinigung oder ähnliches) als Anhang zum Antragsformular hoch.

 

Was ist, wenn ich trotz des erhöhten Zuschusses von 75 % (max. 10,50 €/Monat), die restlichen Kosten für das iPad nicht finanzieren kann?
Sollten Sie nach Abzug der Förderung die Eigenmittel (entsprechend 25 % des Kaufpreises eines iPads) nicht finanzieren können, können Sie mit der Antragstellung an Stelle des Zuschusses ein Leih-iPad erhalten, das für den Zeitraum des Schulbesuches Ihres Kindes dauerhaft in Ihrem Besitz bleibt.

 

Was ist, wenn jemand während des laufenden Förderzeitraumes sozialbedürftig wird oder drei beschulte Kinder hat?
In diesen Fällen wird gebeten mit der Schulverwaltung im Landratsamt Aschaffenburg Kontakt aufzunehmen, damit die Förderung ggf. umgestellt werden kann.

 

Zuschuss für ein bereits vorhandenes iPad

Kann ich einen Zuschuss auch für ein bereits vorhandenes iPad erhalten?
Ja, für ein bereits vorhandenes iPad (mit Schutzhülle und Original-Pencil) erhalten Sie einen Zuschuss von 5,00 €/Monat für bis zu 48 Monate (max. 240 €), wenn dieses im Zeitraum vom 01.04.2018 (Erscheinen der sechsten iPad-Generation) bis 30.04.2021 (Bekanntmachung der iPad-Initiative des Landkreises bzw. der Förderrichtlinien) angeschafft wurde.

Allerdings muss für die schulische Nutzung das Schul-Profil auf das vorhandene iPad aufgespielt werden (dies ist auch die Grundvoraussetzung für die Förderung), was es notwendig macht, dass das iPad auf den Werkszustand zurückgesetzt werden muss und damit sämtliche darauf gespeicherte Daten verloren gehen, wenn diese nicht vorher selbst gesichert werden! Nur hierdurch ist die Einbindung in das schuleinheitliche Mobile Device Management (MDM) möglich.

Des Weiteren müssen die Geräte mindestens aus folgenden Gerätegenerationen stammen und über eine geeignete Schutzhülle sowie einen passenden Apple-Stift verfügen:

  • iPad (6. Generation, ab 2018)
  • iPad Air (3. Generation, ab 2019)
  • iPad Pro (3. Generation, ab 2018)
     

Das iPad mini und das iPhone werden nicht gefördert. Ebenso sind Gebrauchtgeräte (auch generalüberholte, sog. Refurbished-Modelle) von der Förderung ausgeschlossen. Ein entsprechender Kaufnachweis ist mit dem Zuschussantrag hochzuladen.

 

Kann ich ein Tablet einer anderen Marke nutzen?
Nein, es ist nur das einheitliche schulische Endgerät von Apple möglich, da Tablets anderer Marken nicht mit dem schulischen Mobile Device Management (MDM) sowie der entsprechenden Lernsoftware (Apps) kompatibel sind.

 

Wie erfolgt die Einbindung vorhandener Geräte in das MDM der Schule?
Die Software für das Mobile Device Management (MDM) wird zentral aufgespielt. Hierzu muss das iPad für einige Tage in der Schule abgegeben werden.

 

Werden vorhandene iPads auch ohne Schutzhülle und Eingabestift gefördert?
Nein, bitte kaufen Sie eine geeignete Schutzhülle und den passenden Apple-Pencil dazu und laden alle Kaufnachweise im Antragsformular mit hoch.

 

Welche Unterlagen muss ich für den Zuschuss für ein vorhandenes iPad einreichen?
Bitte den Kaufnachweis (Rechnung) der kompletten Grundausstattung als Anhang zum Antragsformular hochladen.

 

Warum erhalte ich für ein vorhandenes Endgerät weniger Zuschuss als für ein Neugerät des iPad-Anbieters des Landkreises?
Beim Preis des iPad-Anbieters des Landkreises ist eine Elektronikversicherung („Vollkasko“) enthalten, die sämtliche Risiken, unter anderem auch ein versehentliches Herabfallen des Gerätes, abdeckt.

Die Geräte des iPad-Anbieters des Landkreises sind von Beginn an im Mobile Device Management (MDM) integriert und vorkonfiguriert. Dies erspart dem Landkreis Kosten, da selbstgekaufte Geräte aufwändig per Hand in das System eingebunden werden müssen.

 

Wie lange wird der Zuschuss für ein vorhandenes iPad bezahlt?
Der Zuschuss wird ab dem Erscheinungsdatum des jeweiligen iPad-Modells berechnet und für die Zeit ab dem Besuch der iPad-Klasse anteilig gezahlt. Beispiel: Schüler mit einem iPad der 6. Generation geht ab dem Schuljahr 2021/22 in eine iPad-Klasse; Monat des Produktstarts dieses Modells in Deutschland war April 2018; der Zeitraum April 2018 – Juli 2021 (= 28 Monate) bleibt unberücksichtigt bzw. wird vom maximalen Zuschusszeitraum von 48 Monaten abgezogen; der Zuschuss wird für 20 Monate von August 2021 (= offizieller Beginn des Schuljahres 2021/22) bis März 2023 gezahlt.

 

Was mache ich, wenn mein vorhandenes (nicht versichertes) iPad während des Schuljahres kaputt geht?
Wenn möglich, reparieren lassen. Für die Zwischenzeit besteht zur Überbrückung die Möglichkeit für die Dauer von bis zu zwei Monaten ein Leihgerät der Schule zu nutzen. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall an die Schule.

Vom iPad-Anbieter des Landkreises ein neues Endgerät kaufen. Hierfür kann unter Anrechnung des bisherigen Zuschusszeitraums nochmals ein Zuschuss beantragt werden. Hierfür gilt das gleiche wie bei der Frage: „Wie wird der Zuschuss bei einem Schuleintritt während des Schuljahres berechnet?“.

 

Informationen zum schuleinheitlichen iPad-Modell

Welche Geräte (Modell/Ausstattung) sind beim iPad-Anbieter des Landkreises erhältlich?
Die Informationen finden Sie hier.

 

Welche Speichergröße (32 GB oder 128 GB) soll ich wählen?
Für die schulische Nutzung und eine „übliche“ private Nutzung reichen 32 GB aus. Für eine anspruchsvollere, private Nutzung (z. B. größere Spiele, viele Fotos) besteht die Möglichkeit das teurere Modell mit 128 GB zu wählen. Die Mehrkosten für die optional ausgewählte Speichererweiterung sind in voller Höhe selbst zu tragen.

 

Bin ich verpflichtet über den iPad-Anbieter der Schule das schuleinheitliche Endgerät zu beziehen?
Um wirtschaftlich günstige Konditionen für alle Schülerinnen und Schüler zu erhalten und im schulischen Alltag über ein einheitliches iPad im Unterricht verfügen zu können, ist der Sofort- bzw. Mietkauf grundsätzlich nur über den iPad-Anbieter des Landkreises möglich. Bereits vorhandene kompatible iPads können ebenfalls verwendet und bezuschusst werden, wenn diese im Zeitraum vom 01.04.2018 (Erscheinen der sechsten iPad-Generation) bis 30.04.2021 (Bekanntmachung der iPad-Initiative des Landkreises bzw. der Förderrichtlinien) angeschafft wurden. Siehe hierzu auch die Frage:
„Kann ich einen Zuschuss auch für ein bereits vorhandenes iPad erhalten?“.

 

Können Schüler/innen, die nicht in einer iPad-Klasse sind, trotzdem komplett auf eigene Kosten (ohne Zuschuss) ein iPad über den iPad-Anbieter des Landkreises erwerben?
Diese Frage kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht beantwortet werden, da es hierfür, nach der Feststellung des zukünftigen Konzessionsnehmers/Lieferanten des Landkreises, Gespräche hinsichtlich einer solchen Möglichkeit und deren Abwicklung bedarf.

 

Kontakte

Bildung, Sport und Kultur
Telefon: 06021/394-293 oder -593
Schulverwaltung@Lra-ab.bayern.de

Formulare

Hier finden Sie die Anträge, Merkblätter und Formulare der einzelnen Bereiche:

Bildung, Sport und Kultur

Bibliothekszentrum

Sie lesen gerne Bücher, schauen sich Filme an oder hören gerne Musik?

Bibliothekszentrum

Veranstaltungen

Im Landkreis Aschaffenburg finden viele Veranstaltungen statt.

Veranstaltungen

Kontakt-Service

Sie möchten Kontakt mit uns aufnehmen?

Dann hinterlassen Sie uns Ihre Kontaktdaten und Sie werden so bald wie möglich von uns hören.

Ich akzeptiere die Datenschutzerklärung des Landkreises Aschaffenburg.*
* Pflichtfelder