Aktuelle Informationen & Maßnahmen

Die aktuell geltenden Regelungen sind in vielen Bereichen von der 7-Tage-Inzidenz im Landkreis abhängig. Im Landkreis Aschaffenburg gelten derzeit die Regelungen nach der 13. BayIfSMV für Landkreise mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 50.

 

Derzeit (Stand 27.07.2021) gelten nach dem Infektionsschutzgesetz und der Dreizehnten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (13. BayIfSMV) im Landkreis Aschaffenburg folgende Regelungen:

Private Zusammenkünfte/Kontaktbeschränkungen
Private Treffen sind erlaubt in Gruppen von bis zu zehn Personen. Die zu den Hausständen gehörenden Kinder unter 14 Jahren bleiben für die Gesamtzahl außer Betracht. Zusammenkünfte, die ausschließlich zwischen den Angehörigen desselben Hausstands, ausschließlich zwischen Ehe- oder Lebenspartnerinnen und -partnern oder ausschließlich in Wahrnehmung eines Sorge- oder Umgangsrechts stattfinden, bleiben unberührt.

Bei privaten Veranstaltungen aus besonderem Anlass und mit einem von Anfang an begrenzten und geladenen Personenkreis wie Geburtstags-, Hochzeits- oder Tauffeiern sind bis zu 50 Personen in geschlossenen Räumen und bis zu 100 Personen unter freiem Himmel zulässig; die genannten Personengrenzen gelten zuzüglich geimpfter oder genesener Personen.
 

Ladengeschäfte

Die Öffnung von Ladengeschäften mit Kundenverkehr für Handelsangebote ist unter den folgenden Bedingungen möglich:

  • der Betreiber hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Kunden eingehalten werden kann;
  • der Betreiber hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höher ist als ein Kunde je 10 m² für die ersten 800 m² der Verkaufsfläche sowie zusätzlich ein Kunde je 20 m² für den 800 m² übersteigenden Teil der Verkaufsfläche;
  • in den Verkaufsräumen, auf dem Verkaufsgelände, in den Eingangs- und Warteflächen vor den Verkaufsräumen und auf den zugehörigen Parkplätzen gilt für das Personal Maskenpflicht und für die Kunden und ihre Begleitpersonen FFP2-Maskenpflicht; soweit in Kassen- und Thekenbereichen von Ladengeschäften durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist, entfällt die Maskenpflicht für das Personal;
  • der Betreiber hat für den Kundenverkehr ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und umzusetzen.


Diese Maßnahmen gelten für die Öffnung von Ladengeschäften mit Kundenverkehr der körperfernen Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe entsprechend.

 

Körpernahe Dienstleistungen 
Betriebe der körpernahen Dienstleistungen (z. B. Friseure, Fußpflege, Kosmetikstudios, Massagepraxen) können öffnen. Hierbei gilt FFP2-Maskenpflicht für die Kunden und Maskenpflicht (medizinische Gesichtsmaske im Rahmen der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen) für das Personal. Die FFP2-Maskenpflicht entfällt insoweit, als die Art der Leistung sie nicht zulässt. Die Steuerung des Zutritts muss durch vorherige Terminreservierung erfolgen. Der Dienstleister hat die Kontaktdaten der Kunden zu erheben.
 

Gastronomie

Gastronomische Angebote dürfen unter freiem Himmel und in geschlossenen Räumen unter folgenden Voraussetzungen zur Verfügung gestellt werden:

  • Gastronomische Angebote dürfen nur zwischen 5 Uhr und 1 Uhr zur Verfügung gestellt werden.
  • An einem Tisch dürfen maximal 10 Personen sitzen (siehe oben Kontaktbeschränkungen). Im Übrigen muss zwischen allen Gästen der Mindestabstand von 1,5 m gewährleistet sein.
  • Das Personal hat eine medizinische Gesichtsmaske entsprechend der jeweils gültigen arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen im Servicebereich, in Räumlichkeiten, in denen sich Gäste aufhalten, sowie im Außenbereich, soweit der Abstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann, zu tragen.
  • Der Betreiber hat die Kontaktdaten der Gäste zu erheben.
  • Der Betreiber hat nach Maßgabe des Rahmenkonzepts Gastronomie ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und umzusetzen.
     

Zulässig ist außerdem die Abgabe und Lieferung von mitnahmefähigen Speisen und Getränken.
 

Sport

  • Sport jeder Art ist grundsätzlich ohne Personenbegrenzung gestattet. Hierbei ist zu beachten, dass in der jeweiligen Sportstätte gleichzeitig nur so viele Personen anwesend sein dürfen, wie sie aufgrund des Rahmenkonzepts Sport zulässig sind (Richtwert: 1 Person pro 20 m²).
  • Sportveranstaltungen
    Es sind bis zu 1.500 Zuschauern bei Sportveranstaltungen unter freiem Himmel zulässig, von denen höchstens 200 stehend ohne festen Sitzplatz mit einem Mindestabstand von 1,5 m und die übrigen nur mit festem Sitzplatz zugelassen werden dürfen. In Gebäuden bestimmt sich die zulässige Höchstzuschauerzahl einschließlich geimpfter und genesener Personen nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird, darf aber 1 000 insgesamt nicht überschreiten.
  • Fitnessstudios
    Die Öffnung von Fitnessstudios ist zulässig. Die Kunden müssen untereinander den Mindestabstand von 1,5 m stets einhalten können. Daher ist bezogen auf die Fläche des Raums, in dem der Sport ausgeübt wird, je eine Person pro 20 m² zugelassen.

     

Theater, Konzerte, Opern, Kinos

Kulturelle Veranstaltungen in Theatern, Opern, Konzerthäusern, Bühnen, Kinos und sonst dafür geeigneten Örtlichkeiten sind unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

  • In Gebäuden bestimmt sich die zulässige Höchstteilnehmerzahl einschließlich geimpfter und genesener Personen nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird.
  • Unter freiem Himmel sind höchstens 1.500 Besucher einschließlich geimpfter und genesener Personen zulässig, von denen höchstens 200 stehend ohne festen Sitzplatz mit einem Mindestabstand von 1,5 m und die übrigen nur mit festem Sitzplatz zugelassen werden dürfen.
  • Im gesamten Veranstaltungsbereich ist grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten.
  • Der Veranstalter hat die Kontaktdaten der Besucher zu erheben.
  • Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage des Rahmenkonzepts für kulturelle Veranstaltungen bzw. für Kinos auszuarbeiten und umzusetzen.

 

Museen, Galerien, Zoos
Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekte der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen und vergleichbare Kulturstätten sowie zoologische und botanische Gärten gilt

  • In Gebäuden bestimmt sich die zulässige Höchstteilnehmerzahl einschließlich geimpfter und genesener Personen nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird.
  • Im gesamten Veranstaltungsbereich ist grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten.
  • Der Veranstalter hat die Kontaktdaten der Besucher zu erheben.

 

Freizeiteinrichtungen

Für Seilbahnen, Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr, Stadt- und Gästeführungen, Berg-, Kultur- und Naturführungen sowie Führungen in Schauhöhlen und Besucherbergwerken sowie touristische Bahn- und Reisebusverkehre gilt:

  • Der Betreiber hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Fahrgästen eingehalten werden kann.
  • In geschlossenen Räumen, geschlossenen Fahrzeugbereichen und Kabinen gilt für die Fahrgäste FFP2-Maskenpflicht sowie für das Kontroll- und Servicepersonal, soweit es in Kontakt mit Fahrgästen kommt, Maskenpflicht.
  • Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage des Rahmenkonzepts Touristische Dienstleister auszuarbeiten und umzusetzen.

 

Für Freizeitparks, Indoorspielplätze und vergleichbare ortsfeste Freizeiteinrichtungen, Badeanstalten, Hotelschwimmbäder, Thermen, Wellnesszentren, Saunen, Solarien, Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmestellen gilt:

  • Der Betreiber hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Fahrgästen eingehalten werden kann.
  • Es darf nicht mehr als ein Besucher je 10 m² zugänglicher Fläche gleichzeitig zugelassen werden.
  • In geschlossenen Räumen, geschlossenen Fahrzeugbereichen und Kabinen gilt für die Fahrgäste FFP2-Maskenpflicht sowie für das Kontroll- und Servicepersonal, soweit es in Kontakt mit Fahrgästen kommt, Maskenpflicht.
  • Für gastronomische Angebote sowie für Theateraufführungen, Filmvorführungen und ähnliche Veranstaltungen gelten die jeweils speziellen Regelungen.
  • Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage des Rahmenkonzepts Touristische Dienstleister auszuarbeiten und umzusetzen.

 

Touristische Übernachtungsangebote

Übernachtungsangebote von Hotels, Beherbergungsbetrieben, Schullandheimen, Jugendherbergen, Campingplätzen und allen sonstigen gewerblichen oder entgeltlichen Unterkünften dürfen unter folgenden Voraussetzungen zur Verfügung gestellt werden:

  • Jeder Übernachtungsgast hat ohne Rücksicht auf die 7-Tage-Inzidenz vor Ort bei seiner Ankunft einen Testnachweis vorzulegen.
  • Gäste dürfen in einem Zimmer oder einer Wohneinheit nur im Rahmen der nach bestehenden Kontaktbeschränkungen (Gruppen von bis zu 10 Personen) untergebracht werden.
  • Der Betreiber stellt durch geeignete Maßnahmen sicher, dass zwischen Gästen, die nicht in einem Zimmer oder einer Wohneinheit untergebracht sind, und zwischen Gästen und Personal grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten wird.
  • Für das Personal, soweit es in Kontakt mit Gästen kommt, sowie für die Gäste, solange sie sich nicht am Tisch des Restaurantbereichs oder in ihrer Wohneinheit befinden, gilt Maskenpflicht; soweit in Kassen- und Thekenbereichen von Ladengeschäften durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist, entfällt die Maskenpflicht für das Personal.
  • Der Betreiber hat die Kontaktdaten der Gäste zu erheben.
  • Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage des Rahmenkonzepts für Beherbergungsbetriebe auszuarbeiten und umzusetzen.

 

Schulen
Im Landkreis Aschaffenburg findet voller Präsenzunterricht für alle Jahrgangsstufen in allen Schularten statt. 
Schülerinnen und Schüler dürfen nur am Präsenzunterricht teilnehmen, wenn sie einen negativen Coronatest vorweisen können. Bitte beachten Sie hierzu die Informationen unter www.km.bayern.de/selbsttests.

 

Kindertageseinrichtungen
Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierten Spielgruppen für Kinder können öffnen. Schülerinnen und Schüler dürfen an den Betreuungsangeboten nur teilnehmen, wenn sie entsprechend den für den Präsenzunterricht geltenden Vorgaben in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 getestet sind. 

 

Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung 
Präsenzveranstaltungen der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sind zulässig.
 

Erwachsenenbildung und außerschulische Bildung
Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung, Angebote der Erwachsenenbildung nach dem Bayerischen Erwachsenenbildungsförderungsgesetz und vergleichbare Angebote anderer Träger sowie sonstige außerschulische Bildungsangebote dürfen als Präsenzveranstaltungen stattfinden.
 

Musikschulen
Instrumental- und Gesangsunterricht darf in Präsenzform unter folgenden Voraussetzungen erteilt werden:

  • ein Mindestabstand von 1,5 m kann durchgehend und zuverlässig eingehalten werden; bei Einsatz von Blasinstrumenten sowie bei Gesang ist in Sing- bzw. Blasrichtung ein erweiterter Mindestabstand von 2,0 m einzuhalten;
  • für das Lehrpersonal gilt eine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske im Rahmen der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen, für Schülerinnen und Schüler gilt FFP2-Maskenpflicht; diese Pflichten entfallen nur, soweit und solange das aktive Musizieren eine Maskenpflicht nicht zulässt.
     

Bei musikalischen oder kulturellen Proben von Laien- und Amateurensembles richtet sich die Höchstzahl der Teilnehmer nach der Größe des zur Verfügung stehenden Raumes, bei dem der nach dem Rahmenkonzept vorgegebene Mindestabstand (grundsätzlich 1,5 m, bei Blasinstrumenten und bei Gesang 2 m) zuverlässig eingehalten werden kann.

 

Hierbei ist zu beachten:

  • Ein Testnachweis im obigen Sinne ist vor höchstens 24 Stunden vorgenommener POC-Antigentest, Selbsttest oder PCR-Test in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 mit negativem Ergebnis. Selbsttests müssen vor Ort unter Aufsicht des Betreibers oder einer vom Betreiber beauftragten Person durchgeführt werden.
     
  • Die jeweils einschlägigen Rahmenkonzepte sind zu beachten. Diese finden Sie hier.

 

 

Erleichterungen für geimpfte und genesene Personen

  • Folgende Erleichterungen gelten für vollständig geimpfte sowie für genesene Personen:
    • Negatives Testergebnis: Soweit ein negatives Testergebnis in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 erforderlich ist und Bundesrecht nicht entgegensteht, sind geimpfte und genesene Personen hiervon ausgenommen. Dies gilt jedoch nicht für die speziellen Besuchs- und Schutzregelungen in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Altenheimen etc.
    • Nächtliche Ausgangsbeschränkung: Die nächtliche Ausgangsbeschränkung findet auf geimpfte und genesene Personen keine Anwendung.
    • Kontaktbeschränkung: Die Kontaktbeschränkungen finden auf geimpfte und genesene Personen keine Anwendung. Wenn bei privaten Zusammenkünften und ähnlichen sozialen Kontakten sowohl geimpfte oder genesene als auch sonstige Personen teilnehmen, bleiben geimpfte und genesene Personen bei der Ermittlung der Zahl der Teilnehmer unberücksichtigt.

 

  • Vollständig gegen COVID-19 geimpft sind Personen, die
    • mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff geimpft sind,
    • über einen Impfnachweis in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache oder in einem elektronischen Dokument verfügen und
    • bei denen seit der abschließenden Impfung mindestens 14 Tage vergangen sind.

 

  • Als genesen gilt, wer
    • über einen Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache oder in einem elektronischen Dokument verfügt,
    • bei dem die zugrundeliegende Testung mittels PCR-Verfahren erfolgt ist und
    • die Testung mindestens 28 Tage, höchstens aber sechs Monate zurückliegt.

 

 

Des Weiteren gelten im Landkreis Aschaffenburg weiterhin folgende Maßnahmen:

  • Es gilt eine Maskenpflicht dort, wo Menschen dichter und/oder länger zusammenkommen. Das gilt insbesondere auf bestimmten, stark frequentierten Plätzen (z.B. Fußgängerzonen, Marktplätze), in allen öffentlichen Gebäuden, auf Begegnungs- und Verkehrsflächen (z.B. Fahrstühle, Kantinen, Eingangsbereich von Hochhäusern), in den Schulen und Bildungsstätten auch im Unterricht.
  • Der Konsum von Alkohol ist an festgesetzten öffentlichen Orten untersagt.

 

Kontakt-Service

Sie möchten Kontakt mit uns aufnehmen?

Dann hinterlassen Sie uns Ihre Kontaktdaten und Sie werden so bald wie möglich von uns hören.

Ich akzeptiere die Datenschutzerklärung des Landkreises Aschaffenburg.*
* Pflichtfelder