Pressemitteilungen/News

Auf dieser Seite finden Sie die aktuellen Meldungen der Pressestelle des Landratsamtes.
 
Zudem stellen wir Ihnen hier unsere Pressemitteilungen der vergangenen zwölf Monate zur Verfügung.


Rückblick auf den Katastrophenfall Corona
17.07.2020

Am 16. März wurde erstmalig überhaupt ein bayernweiter Katastrophenfall erklärt. Unverzüglich trat im Landratsamt Aschaffenburg die Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) zusammen und es wurde ein Bürgertelefon eingerichtet. Am jeweils steigenden Bedarf ausgerichtet, schuf der Landkreis auch die weiteren notwendigen Strukturen. So gingen das Verteilerzentrum für Schutzausrüstung sowie die Corona-Teststrecke am 23. März bzw. am 26. März in Betrieb. Zur gleichen Zeit wurde auch die eigene Struktur der FüGK an eine solche Art der Katastrophe angepasst und um die Stellen des Ärztlichen Leiters und des Versorgungsarztes ergänzt. Diese hatten die Aufgabe, die stationäre und ambulante ärztliche Versorgung aufrecht zu erhalten. So sorgte der Versorgungsarzt im Rahmen seiner Arbeit etwa für die Inbetriebnahme der Schwerpunktpraxis am 23. April.

Summiert man die in diesem Kreis erbrachten Leistungen mit jenen der vielen Helfenden – wie etwa Feuerwehr, staatliche Feuerwehrschule, Rotes Kreuz, Malteser, THW oder auch Polizei – errechnen sich rund 37.000 Gesamteinsatzstunden. Diese Zahl kann lediglich aber als Versuch angesehen werden, sich rechnerisch an den Mindestaufwand anzunähern, der ganz unmittelbar auf die Bekämpfung der Katastrophe gerichtet wurde. Tatsächlich waren nämlich allein im Landratsamt beinahe alle Sachgebiete – jedes auf seine eigene Weise – eingebunden.

Im Verteilerzentrum konnten über 1.100 Aufträge bearbeitet werden. In diesem Zug wurden große Mengen Schutzbekleidung, Desinfektionsmittel und sonstiges Zubehör an die Einrichtungen des Gesundheitssystems verteilt. Hier wurden beispielsweise gut 38.000 FFP2-Masken umgeschlagen.

Unzählbar waren wiederum die Anrufe des Contact-Tracing-Teams (CTT), welches zusammengestellt wurde, um sämtliche Kontaktpersonen zu ermitteln und so das Gesundheitsamt zu entlasten.

Ein großer Anteil der Leistungen entfiel auch auf die vom Landkreis Aschaffenburg eingerichtete Teststrecke. Dort wurden über 2.600 Tests durchgeführt. Im mobilen Einsatz waren es etwa 3.400 Tests. Darin nicht berücksichtigt sind die zahlreichen Tests, welche von der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) organisiert wurden oder welche die Hausärzte selbst durchgeführt hatten. Als besondere Leistung der Teststrecke des Landkreises zeigt sich auch die Organisation von Testungen bei Betrieben vor Ort. So konnten Termine verwirklicht werden, an welchen die komplette Belegschaft von Fleischverarbeitungsbetrieben an einem Tag getestet wurde. In ähnlichen Aktionen konnten so auch alle Mitarbeiter*innen und Bewohner*innen sämtlicher Heime im Landkreis getestet werden.

Der Einsatz von BRK und Malteser belief sich nach den Zahlen, die dem Landratsamt vorliegen, auf fast 8.000 Einsatzstunden in Stadt und Landkreis Aschaffenburg; der des THW wohl auf rund 1.100 Einsatzstunden.

Am 16. Juni wurde der Katastrophenfall – drei Monate nach seinem Beginn – von der Bayerischen Staatsregierung wieder aufgehoben.

Pandemie bedingte Aufgaben gehen zwar weiter, dennoch nähert sich die Lage im Landratsamt Aschaffenburg einem Normalbetrieb langsam weiter an.


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