Gartenfachberatung

 

"Tag der offenen Gartentür"
 

 

Bundeswettbewerb
„Unser Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll schöner werden“

 

Der Landkreis Aschaffenburg summt!

 

Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege

Die Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege ist beratender Ansprechpartner für Gemeinden, Vereine, Bildungseinrichtungen und Bürger für alle Fragen und Anliegen rund ums Grün.

Sie bildet eine Schnittstelle zwischen Behörden, Kommunen, Planern und Fachfirmen, Verbänden und Bürgern in allen Fragen der Gartenkultur und Landespflege im Landkreis. Ziel ist die Erhaltung, Gestaltung und Entwicklung von öffentlichem und privatem Grün und die Vermittlung von gestalterischen, technischen und ökologischen Wegen zum schonenden und nachhaltigen Umgang mit Natur und Umwelt.

 

"Tag der offenen Gartentür 2019"

Die Eröffnungsveranstaltung war am Freitag, 28. Juni, 17 Uhr im Kräutergarten des OGV Alzenau, Breite Wiesenweg.

Am Sonntag, dem 30. Juni 2019 fand der diesjährige bayerische „Tag der offenen Gartentür“ statt. Die garteninteressierten Besucher hatten die Möglichkeit, an diesem Tag einen Blick in ausgewählte, schöne private Gärten zu werfen, die sonst der Öffentlichkeit verborgen sind. In Unterfranken wurden dieses Jahr insgesamt 73 Gärten präsentiert, insgesamt 16 wunderschöne und vielgestaltige Gärten öffnen in unserem Landkreis ihre Pforten, darunter fünf neue Gärten.

Der Eintritt war wie immer kostenlos, die Besucher wurden von den Gartenbesitzern in der Zeit von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr in Empfang genommen. Gartenfreunde und interessierte Besucher aus nah und fern waren eingeladen, eine Vielfalt von Gartenstilen und Themen rund um die Gartengestaltung und -pflege zu bestaunen: vom Garten mit exotischen Pflanzen aus fernen Ländern, dem großen Kräutergarten, mit allem, was es zum Gesundsein und -werden braucht, idyllischen Naturgärten, sensibel entwickelt aus ehemaligem Bauerngehöften, dem modernen Wohn- und Ziergarten, der dazu einlädt, im Sommer das Leben nach draußen zu verlagern und dem interessanten Bonsai-Garten mit Beratung vom Fachmann. Auch integrierte Nutzgartenelemente, in denen Obst, Beerensträucher und Gemüse angebaut werden, waren heuer wieder vertreten.

Mit dem Kräuter- und Bauerngarten des Gartenbauvereins Alzenau und dem 2.700 m² großen Vereins- und Schulgarten des OGV Stockstadt waren wieder zwei Schau- und Demonstrationsgärten unserer Gartenbauvereine dabei. Hier bekamen die Gartenbesucher Anregungen und Fachinformationen  durch die Gartenbauvereinsmitglieder zu Anbau und Pflege von Gartengewächsen.

Ein attraktiver Flyer mit den Adressen der unterfränkischen Gärten mit kurzen Beschreibungen finden Sie hier.


Wenn Sie Interesse an dieser Aktion haben und selbst einmal Gartenaussteller sein möchten, wenden Sie sich bitte an die Kreisfachberatung des Landratsamtes Aschaffenburg.

 

Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll schöner werden“

6 Dörfer aus dem Landkreis Aschaffenburg nahmen am Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll schöner werden“ teil.
Neben den Gemeinden Blankenbach, Kleinkahl, Rothenbuch und Wiesen traten die Ortsteile Schneppenbach und Hofstetten des Marktes Schöllkrippen an.

Der Wettbewerb, der auf Kreisebene 2016 begann und auf Bezirksebene 2019 endet, jährte sich bereits zum 26. Mal. Im Focus standen ländliche Gemeinden bis 3.000 Einwohner, die in einem dreistufigen System aus Kreis-, Bezirk-, Landesentscheid von einer Fachjury beurteilt werden.
 

Erklärte Ziele des Wettbewerbs sind:

Die Freiwilligkeit und Eigeninitiative der Bürger in dem Mittelpunkt zu stellen und Anreize zu schaffen, den gemeinsamen Lebensraum in eigener Verantwortung aktiv zu gestalten. Der Wettbewerb will die Menschen motivieren, selbst Hand anzulegen und bietet Ihnen hierfür Hilfe zur Selbsthilfe.

Positive Beispiele gemeinschaftlichen Handelns werden im Dorfwettbewerb herausgearbeitet und gewürdigt, Erreichtes als nachahmenswert herausgestellt und das „Wir-Gefühl“ gestärkt.

Der Dorfwettbewerb schärft das Bewusstsein für die eigenen, individuellen Stärken und Werte im eigenen Dorf und eröffnet Perspektiven und Chancen für eine zukunftsorientierte Entwicklung der Lebensqualität.

Im August fand die Begehung und Bewertung unserer sechs teilnehmenden Gemeinden durch eine siebenköpfige Fachkommission unter Leitung der Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege Frau Dipl.-Ing. (FH) Jenny Kummer, statt. Die Jury hat sich ein intensives Bild von den teilnehmenden Ortschaften gemacht und bewertete fünf vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten festgelegte Bereiche mit jeweils der gleichen erreichbaren Maximalpunktzahl:

  • Entwicklungskonzepte – wirtschaftliche Initiativen
  • soziale u. kulturelle Aktivitäten
  • Baugestaltung u. -entwicklung
  • Grüngestaltung u. -entwicklung
  • das Dorf in der Landschaft
     

Die Leistungen der Dörfer wurden durch die Jury vor dem Hintergrund ihrer jeweiligen Ausgangslage und den individuellen Möglichkeiten der Einflussnahme bewertet. Besonderer Wert wurde dabei auf die Eigenleistungen und Aktivitäten der letzten Jahre gelegt.


Wie haben unsere Dörfer abgeschnitten?

Sieger im Kreisentscheid war die Spessartgemeinde Rothenbuch mit 96 Punkten. Platz zwei teilen sich die Kahlgrundgemeinden Hofstädten und Kleinkahl mit der identischen Punktzahl von 86 Punkten. So traten am 21. Juni 2017 drei Dörfer zur Bezirksbegehung aus dem Landkreis Aschaffenburg an.

Das Ergebnis war eine „sehr gute Silber-Medaille“ für Rothenbuch, eine weitere Silber-Medaille für Kleinkahl und Bronze für Hofstädten. Des Weiteren hat die Gemeinde Rothenbuch den Sonderpreis des Bezirksverbandes Unterfranken für Gartenbau und Landespflege e. V. erhalten, für den beispielhaften Einsatz für klassische Gartenkultur sowie für die nachhaltige Pflege der extensiven Kulturlandschaft.

Wir gratulieren unseren Landkreis-Gemeinden zu diesem Erfolg!
 

Die Prämierung der unterfränkischen Dörfer des Bezirksentscheids fand am Samstag, dem 28. Oktober 2017 in Waigolshausen, Lkr. Schweinfurt, statt.

Nach dem Bezirksentscheid findet der Wettbewerb 2018 für die im Bezirk mit Gold prämierten Orte (in Unterfranken durften aufgrund der Teilnehmerzahl nur zwei Dörfer mit Gold prämiert werden) auf Landesebene und 2019 dann für diese Gold-Dörfer auf Bundesebene statt.

Seit der Einführung des Wettbewerbes „Unser Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll schöner werden“ im Jahre 1961 haben sich ca. 27.000 bayerische Dörfer mit hunderttausenden Bürgerinnen und Bürgern beteiligt – der Wettbewerb ist somit die größte Bürgerinitiative des ländlichen Raumes. Es konnten viele Wünsche und Projekte realisiert werden, die die Lebensqualität in unseren Dörfern nachhaltig verbessern. Unzählige Beispiele zeigen, dass die Bürgerinnen und Bürger mit großem Elan und Herzblut ihre Heimat aktiv selbst entwickeln. Sie legen damit den Grundstein für eine lebenswerte Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen und eine attraktive Heimat und Lebensraum auf dem Lande auch in den kommenden vielen Jahrzehnten.

Fachwerkhaus in Hofstädten Wasserspielplatz in Rothenbuch Wassertretanlage in Kleinkahl

 

Pressestimmen des Main-Echos:
 

»Unser Dorf hat Zukunft«: Rothenbuch als Sieger prämiert

Die drei Erstplatzierten des Kreisentscheids zum 26. Bundesjugendwettbewerb »Unser Dorf hat Zukunft« hat Landrat Ulrich Reuter am Mittwoch im Aschaffenburger Landratsamt prämiert. Sieger des Wettbewerbs auf Kreisebene wurde die Spessartgemeinde Rothenbuch,...Lesen Sie hier mehr.


Wettbewerb: »Unser Dorf hat Zukunft« würdigt Engagement der Bürger - Kommission begutachtet sechs Orte

Der Dorfladen in Hofstädten ist ein Beispiel dafür, was aus bürgerlichem Engagement entstehen kann. Deswegen war das Geschäft jetzt eine der Anlaufstellen einer siebenköpfigen Fachkommission für den staatlichen Wettbewerb »Unser Dorf hat Zukunft - Unser Dorf soll schöner werden«. Ziel des Dorfwettbewerbs ist es, gemeinsamen ehrenamtlichen Einsatz zu würdigen. Lesen Sie hier mehr.

 

Der Landkreis Aschaffenburg summt!

Der Landkreis Aschaffenburg ist jetzt Teil des Projekts „Deutschland summt!“. Landrat Dr. Reuter und Vertreter des Kreis-Imkerverbandes, des Kreisverbandes für Gartenbau und Landschaftspflege sowie des Landesbundes für Vogelschutz haben Ende April die entsprechende Vereinbarung für „Der Landkreis Aschaffenburg summt!“ unterzeichnet.

Vorausgegangen war der Unterzeichnung der Vereinbarung im vergangenen Jahr ein Antrag der CSU-Kreistagsfraktion, in dem die Mitwirkung am „Summt“-Projekt angeregt wurde; der Umweltausschuss hatte dem Vorschlag einstimmig zugestimmt und die Verwaltung beauftragt, die dafür notwendigen Schritte in die Wege zu leiten.

In der Folge konnten mit dem Imkerkreisverband, dem Kreisverband für Gartenbau und dem LBV wichtige Mitunterzeichner für „Der Landkreis Aschaffenburg summt!“ gewonnen werden.

Erste Maßnahmen laufen bereits

An ersten Kreisstraßen werden bereits Flächen umgebrochen und insektenfreundlich angesät – so an der AB 2 von Winzenhohl in Richtung Hösbach und an der AB 4 zwischen Bessenbach und Waldaschaff. Die Abteilungen für Hoch- und Tiefbau im Landratsamt erarbeiten aktuell Konzepte für weitere Landkreis-Flächen. Angedacht sind neben den Kreisstraßen unter anderem die Außenanlagen des Landratsamtsgebäudes, die Grünanlagen am Schloss und im Park Wasserlos sowie in den Schulzentren Alzenau, Hösbach und Bessenbach.

Kernpunkt des Projekts ist zudem ein intensiver Erfahrungsaustausch und Knowhow-Transfer mit den Initiativen „Aschaffenburg summt!“, „Alzenau summt!“, „Blühender Bachgau“ und dem LBV-Projekt „Blühflächen“.

Zum Projektstart fand auch bereits eine erste Infoveranstaltung im Landratsamt statt.
Klaus Körber, der Leiter des Fachbereiches Obstbau und Baumschulen der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim referierte über attraktive und gleichzeitig insektenfreundliche Sträucher und Blühpflanzen, die das Nahrungsangebot für Bienen, Wildbienen & Insekten im Garten erweitern. Der Fokus lag dabei auf dem innerörtlichen und vor allem auch privaten Grün.

Ziel von „Der Landkreis Aschaffenburg summt!“ ist es, die Aufmerksamkeit für die Bienen und für Insekten im Allgemeinen zu schaffen und die Wertschätzung für diese zu stärken. Insbesondere sollen weitere Landkreisgemeinden, Vereine, engagierte Landwirte und Imker, wirtschaftliche Unternehmen, Kulturverbände sowie wissenschaftliche und pädagogische Einrichtungen dafür gewonnen werden, durch insektenfreundliche Pflanzungen, Ansaaten und deren Pflege zum Schutz der Insekten und Erhaltung der Biodiversität beizutragen.

Hintergrund

Das Projekt „Deutschland summt!“ entstand im Oktober 2010 in Berlin als Privatinitiative. Dem schlossen sich dann erste Städte wie Frankfurt a. M., München und Hamburg an. Aktuell beteiligen sich knapp 30 Städte, Gemeinden und Regionen – und ein Bundesland, nämlich Bayern!
In Bayern beteiligen sich derzeit 16 Kommunen – und wir sind nun der 17. bayerische Partner und 4. Landkreis (nach Dachau, Ebersberg und Schweinfurt).

 

Ein Tag für Natur- und Gartenfreunde

Hierzu startet ein Aktionstag mit der Initiative „Der Landkreis Aschaffenburg summt“ am Samstag, 5. Oktober 2019 in Dammbach, an der Langenrainhalle.

Hier können Sie das Programm einsehen.

Kontakte

Gartenfachberatung
Telefon: 06021/394-397
Telefax: 06021/394-905
Kreisfachberatung-Gartenbau@Lra-ab.bayern.de

Ansprechpartner

Formulare

Hier finden Sie die Anträge, Merkblätter und Formulare der einzelnen Sachgebiete.

Naturschutz

Deutschland summt!

Mehr zur Initiative "Deutschland summt" erfahren Sie hier.

Deutschland summt!

weitere Infos

finden Sie auch beim Verband der Kreisfachberater
für Gartenkultur und Landespflege in Bayern.

Verband der Kreisfachhberater in Bayern

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