Rückblick auf ein Jahr „Heimvooorteil“
Die Kampagne „Heimvooorteil“ blickt auf ein erfolgreiches erstes Jahr zurück, seit sie im März 2025 ihren Anfang genommen hat. Während die Energieberatungen des Verbraucherservices Bayern im Bundes- und Landestrend von 2024 auf 2025 rückläufig waren, sind sie im Landkreis Aschaffenburg mit rund 100 Beratungen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner auf hohem Niveau stabil geblieben. Im bayernweiten Ranking hat sich der Landkreis Aschaffenburg damit von Platz 5 auf Platz 3 verbessert. Gleichzeitig hat sich die Zahl der Förderanträge sowie der ausbezahlten Förderungen der BEG WG - also der Bundesförderung für effiziente Wohngebäude - im Landkreis Aschaffenburg um rund 40 Prozent gesteigert.
Von zentraler Bedeutung ist dabei, dass die Kampagne „Heimvooorteil“ auf ein Netzwerk regionaler Stellen setzt. Damit behält einerseits die regionale Wirtschaft die Wertschöpfung vor Ort und andererseits gewinnen die Hauseigentümerinnen und -eigentümer damit lokale Expertinnen und Experten als langfristige und bestens erreichbare Fachstellen.
Die regionalen Kampagnenpartnerinnen und -partner haben dafür die Plattform www.heimvooorteil.de geschaffen. Sie bietet den Hauseigentümerinnen und -eigentümern eine interaktive Klickstrecke als Orientierung. Dort finden sich individuelle Angebote zur Beratung bei Fragen zu energetischer Sanierung, Fördermöglichkeiten sowie Finanzierung und auch für die Umsetzung spezialisierte Handwerksfachbetriebe - und das alles regional.
Viele Profi-Betriebe, die sich entsprechend spezialisiert haben und in der Region zu Haus sind, sind Teil der Kampagne. Für den Bereich der Finanzierung und Fördergelder ist die Sparkasse Aschaffenburg-Miltenberg zur Beratung eingebunden. Für die Beratung zu den möglichen Maßnahmen selbst steht der Verbraucherservice Bayern parat. Der Stadt Aschaffenburg sowie den Landkreisen Aschaffenburg und Miltenberg gelingt es mit der gemeinsamen Kampagne, ein vollumfängliches sowie unabhängiges und neutrales Beratungsangebot zu schaffen, das allein die Hauseigentümerinnen und -eigentümer im Blick hat und frei von sonstigen wirtschaftlichen Interessen agiert. Unterstützt wird die Kampagne unter der Federführung der Energieagentur Bayerischer Untermain auch von den regionalen Energieversorgern sowie den Innungen für Sanitär-Heizung-Klimatechnik, Elektro- und Informationstechnik sowie den Kaminkehrerinnen und -kehrern.
Darüber hinaus räumt die Plattform mit Mythen rund um Wärmepumpen und Photovoltaik auf. Beispielsweise schließen sich Altbau und Wärmepumpe nicht kategorisch aus. Entscheidend sind die Vorlauftemperaturen, die im Zweifelsfall per Praxistest oder Berechnung im Rahmen einer Beratung überprüft werden können. Auch dass sich eine Beratung nur lohnt, wenn man sanieren möchte, bleibt ein Mythos. Ein umfassender Überblick zur Energieeffizienz der Immobilie hilft, auch kleinere Einsparpotentiale zu erkennen und bietet Grundlage für langfristige Entscheidungen. Zumal eine Erstberatung in den Beratungsstellen, per Telefon und online kostenfrei ist. Eine Beratung vor Ort kostet beim Verbraucherservice regulär 40 Euro, die der Landkreis Aschaffenburg aber übernimmt.