Kreisjugendring wirft Rückblick auf Marktplatz der Demokratie

An insgesamt vier Schulen wurde in den Wochen vor der Wahl der Marktplatz der Demokratie angeboten. Mit der Veranstaltungsreihe wurden die Themen rund um die Demokratie und Wahlen direkt vor Ort in die Berufsschulen sowie die FOS/BOS getragen, um gezielt junge Menschen zu begeistern, zur Wahl zu gehen. Rund 800 Schülerinnen und Schüler als potentielle Erstwählerinnen und Erstwähler konnte der Kreisjugendring gemeinsam mit seinen Kooperationspartnerinnen und -partnern damit erreichen.

Die Vielzahl der Mitmach-Stände behandelten die Themen der Wahlmotivation, des Wahlablaufs, der Auswirkungen der Wahl sowie der Werte in der Demokratie. Während sich also ein Teil der Besucherinnen und Besucher darüber austauschte, aus welchem Grund sie zur Wahl gehen, hat ein anderer Teil beim „Becher der Demokratie“ veranschaulichen können, weshalb jede einzelne Stimme wichtig ist. In verschiedenen digitalen und analogen Quiz konnten alle ihr Wissen testen - beispielsweise zu feministischen Aspekten oder der Entscheidungsfindung in einer Gemeinde. Auch eine Wahlkabine wurde nachgebaut und am „AB-O-Mat“ konnte man die eigenen Ansichten mit denen der Parteien abgleichen. An der „Werte-Pyramide“ ließ herausfinden, welche Werte die jungen Menschen mitbrachten und wie diese auf einander aufbauen.

Als Kooperationspartner hatte der Kreisjugendring Aschaffenburg die kommunale Jugendpflege im Landratsamt Aschaffenburg, den Stadtjugendring Aschaffenburg sowie den Bund Deutscher Katholischer Jugend - kurz BDKJ Aschaffenburg - gewonnen.

Am 8. März 2026 fand in Bayern die Kommunalwahl statt und schätzungsweise mehr als 10.000 potentielle Erstwählerinnen und Erstwähler waren seit der letzten Kommunalwahl 2020 im Landkreis Aschaffenburg wahlberechtigt geworden.

11.03.2026