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"Mehrweg statt Einweg"

Förderprogramm zur Einführung eines Mehrwegsystems im Landkreis Aschaffenburg für das Angebot von Speisen und Getränken zum Mitnehmen

Am 13.10.2021 und 03.02.2022 fanden in Zusammenarbeit mit der Stadt Aschaffenburg Informationsveranstaltungen zum Thema Mehrwegsysteme für Anbieter/innen von Speisen und/oder Getränken zum Mitnehmen statt. Hintergrund war die ab 01.01.2023 geltende Pflicht, Speisen und Getränke zum Mitnehmen auch in Mehrwegverpackungen anzubieten.

Erste Studien zum Thema „Mehrweg“ zeigen, dass Mehrwegalternativen für den Außer-Haus-Verzehr besser angenommen werden, wenn die Rückgabe möglichst flächendeckend möglich ist. Um dies zu erreichen will der Landkreis Aschaffenburg Anbieter/innen von Speisen und/oder Getränken zum Mitnehmen, die jetzt ein Mehrwegsystem einführen oder ab dem 01.01.2022 ein Mehrwegsystem nutzen, mit einem einmaligen Zuschuss von 200 Euro unterstützen. Anträge können ab sofort bis zum 30.09.2022 (Eingang Antrag mit allen erforderlichen Unterlagen) gestellt werden.

Ziel ist es die Verwendung von Mehrwegsystemen und die damit verbundene Reduzierung von Einwegverpackungen zu fördern. Voraussetzung ist unter anderem, dass ein Vertrag mit einem unternehmensübergreifenden Mehrwegsystem für eine Laufzeit von mindestens zwölf Monaten abgeschlossen wurde. Die Förderung ist auf insgesamt 30 Anträge begrenzt.

Das Antragsformular finden Sie hier.

Die Förderrichtlinie steht Ihnen hier zum Download bereit.

Weitere Informationen erhalten Sie beim Klimaschutzmanager, Andreas Hoos, Telefon: 06021 / 394-313.

 

Alles zur Informationsveranstaltung am 13.10.2021

Lieferdienste, Essen zum Mitnehmen und Kaffee to go gehören für immer mehr Menschen zum Alltag dazu. Die Folge ist ein rasanter Anstieg an Verpackungsmüll bei den Privathaushalten und im öffentlichen Raum. 

Landkreis und Stadt Aschaffenburg möchten hier gegensteuern und denken über Lösungen nach, wie Take-Away-Essen und Kaffee to go in unserer Region umweltfreundlicher werden kann. In einer gemeinsam organisierten digitalen Infomationsveranstaltung haben sie am 13.10.2021 Gastronomen, Bäckereinen und Metzgereien die Idee der Einführung eines einheitlichen Mehrwegsystems vorgestellt.  

Nach einem kurzen Überblick über die kommenden Verbote von Einwegverpackungen und die ab 2023 geltende Mehrweg-Pflicht für die Gastronomie stellten die drei Lösungsanbieter reCIRCLE, RECUP & REBOWL und VYTAL ihre Mehrweg- und Pfandsysteme den Teilnehmern vor und beantworteten deren Fragen. Zudem erklärten sich die drei Anbieter bereit, interessierten Betrieben Mustersets zum Ausprobieren zur Verfügung zu stellen. Bestellt werden können die Mustersets über die Ansprechpartner im Landkreis bzw. der Stadt Aschaffenburg.

Die Informationsveranstaltung stieß auf eine große Resonanz. Für alle, die nicht teilnehmen konnten und Interesse an diesem Thema haben, stehen die Präsentationen der drei Anbieter sowie die Präsentation zur Einleitung in das Thema in der Rubrik "DOWNLOADS & VERÖFFENTLICHUNGEN" zum Download bereit.

 

Nachbetrachtung zum Erfahrungsaustausch am 03.02.2022

In der Folgeveranstaltung am 03.02.2022 wurden die gemachten Erfahrungen ausgetauscht.

Die Qualität der Mehrwegbehälter wurde von allen durchweg als positiv angesehen. Bei Größe und Form der Essensschalen wünscht sich die Mehrheit der Gastronomiebetreiber eine Erweiterung des Sortiments. Zudem fehlt eine Mehrwegalternative zum Pizzakarton. Als besonders wichtige Auswahlkriterien für einen bestimmten Anbieter empfanden die Teilnehmenden beispielsweise Nutzerfreundlichkeit, einfaches Handling und übersichtliche Kostenstruktur.

Diesbezüglich kristallisierte sich schnell heraus, dass Recup und Vytal die Favoriten sind, wobei eine abschließende Abstimmung keine eindeutige Tendenz für einen der beiden Mehrweg-Anbieter ergab – was auch damit zusammenhängt, wo die Betriebe den größten Anwendungsbereich für Mehrweggeschirr in ihrem Unternehmen sehen. Eine ganz knappe Mehrheit sprach sich für RECUP/REBOWL aus, gefolgt von Vytal und reCIRCLE.

Um zu erreichen, dass möglichst viele Betriebe bereits jetzt ein Mehrwegsystem einführen, wollen Landkreis und Stadt Aschaffenburg interessierte Betriebe finanziell bei der Einführung eines Mehrwegsystems unterstützen. Dahingehend wurde ein Förderprogramm entwickelt, dass kurz vorgestellt wurde.

Wer an der Einführung eines Mehrweg-Systems interessiert ist und mehr darüber wissen möchte, kann sich gerne mit dem Klimaschutzmanager in Verbindung setzen.

 

Beratungsangebot

Die Koordination der Beratung von Handwerk und Gewerbe erfolgt in enger Abstimmung mit der Handwerkskammer (HWK) und der Industrie- und Handelskammer (IHK). Beide Kammern haben ein eigenes Beratungsangebot und Ansprechpartner, an die Sie sich im Bedarfsfall wenden können.

Handwerkskammer für Unterfranken Industrie- und Handelskammer

 


 

Förderung

Energieberatung im Mittelstand

Die Energieberatung im Mittelstand wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) gefördert. Die Energieberatung hilft kleinen und mittleren Unternehmen, Informationsdefizite abzubauen, Energiesparpotenziale im eigenen Betrieb zu erkennen und Energieeinsparungen zu realisieren. Bereits mit geringen Investitionen kann die Energieeffizienz im Unternehmen deutlich erhöht werden. Der Energieberater unterstützt dabei das Unternehmen, die wirtschaftlichsten Maßnahmen zu finden, um Energie einzusparen.

Durch eine sparsame Energieverwendung werden nicht nur die laufenden Kosten im Betrieb gesenkt, das Unternehmen leistet auch einen wesentlichen Beitrag zur Energiesicherheit in Deutschland und zum Klimaschutz.

Weitere Informationen und die Antragsformulare finden Sie hier.


 

Energiemanagement in Betrieben

Der effiziente Umgang mit Strom und Wärme zahlt sich auch langfristig aus - und nicht nur für energieintensive Unternehmen.

Ein gut durchdachtes Energiemanagement hilft den Energieeinsatz vom Energieeinkauf bis zum Energieverbrauch ökonomisch und ökologisch zu optimieren. Mit der Einführung eines Energiemanagementsystems wird die Energiesituation innerhalb des Unternehmens transparent. Energieverbräuche werden systematisch erfasst und Einsparpotenziale identifiziert. Mit einem Energiemanagementsystem nehmen Sie Einfluss auf betriebliche Abläufe, um unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten den Gesamtenergieverbrauch Ihres Unternehmens zu senken und die Energieeffizienz kontinuierlich zu verbessern.

Neben Kostenersparnissen und dem wertvollen Beitrag zum Klimaschutz bietet Energiemanagement einen weiteren Vorteil: Energiesparendes Verhalten, effiziente Technologien und der Einsatz erneuerbarer Energien haben einen positiven Einfluss auf die Außenwirkung des Unternehmens gegenüber Kunden und der gesamten Öffentlichkeit.

Förderung von Energiemanagementsystemen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt Unternehmen bei der Einführung von Energiemanagementsystemen mit einem Förderprogramm.

Weitere Informationen zum Förderprogramm finden Sie hier.

 

Tipps

Informationen folgen.

 

Projekte

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Kontakte

Klimaschutzmanager
Telefon: 06021/394-313
Telefax: 06021/394-905
Klimaschutz@Lra-ab.bayern.de

Ansprechpartner

Formulare

Hier finden Sie die Anträge, Merkblätter und Formulare der einzelnen Bereiche:

Naturschutz

Solarkataster

Solarpotenzialkataster
Hier erhalten Sie Informationen darüber, ob und wie Ihr Dach für die Nutzung von Sonnenenergie geeignet ist.

Solarpotenzialkataster

Veranstaltungen

Im Landkreis Aschaffenburg finden viele Veranstaltungen statt.

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