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Neues ONLINE Format: "Die Energiesprechstunde: Sie fragen - wir antworten"

Dieses Gruppenformat ermöglicht interessierten Bürgern einen Überblick über ein für sie interessantes Thema zu erhalten und dazu ihre persönlichen Fragen zu stellen. Im Gegensatz zu einem klassischen Online Vortrag liegt der Fokus bei der Energiesprechstunde vor allem auf der Beantwortung individueller Fragen der Teilnehmer.

INHALT: Nach einem Impulsvortrag des Referenten zum angebotenen Thema wechseln die Teilnehmer, der Energieberater und die Moderation in einen sogenannte „Break Out Raum“. Dort können sich alle gegenseitig sehen. Die Teilnehmer können nun verbal oder über den Chat ihre individuellen Fragen an den Energieberater stellen und auch von den Antworten an andere Teilnehmer profitieren.

TEILNEHMER: auf 20 Personen beschränkt, um genügend Zeit für die Beantwortung der Fragen zu haben.

 

Do, 07.07.2022, 19.00 bis 20.30 Uhr

Do, 08.09.2022, 19.00 bis 20.30 Uhr

Do, 03.11.2022, 19.00 bis 20.30 Uhr

Thema: Heizlastberechnung – optimale Planung Ihrer Heizungsanlage

Der Energieberater, Dip.-Ing. (FH) Herr Hans-Peter Schmitt hält einen 20-minütigen Impulsvortrag zu Möglichkeiten der Ermittlung von Gebäude- und Raumheizlasten. Er erläutert die Notwendigkeit dieser Berechnung zur Dimensionierung von Wärmeerzeugern und Auslegung von Heizkörpern und Heizflächen anhand von einfachen Beispielen. Nach dem Impulsvortrag haben die Teilnehmer eine Stunde Zeit, individuelle Fragen zu stellen.

ANMELDUNG: Die Anmeldung zu den ONLINE Sprechstunden erfolgt über die Homepage des VerbraucherService Bayern unter folgenden Links:

 

Do, 04.08.2022, 19.00 bis 20.30 Uhr

Do, 06.10.2022, 19.00 bis 20.30 Uhr

Thema: „Neue Wärmepumpe? - Lärmbelästigung von Anfang an vermeiden“

Die Energiesprechstunde startet mit einem kurzen Impulsvortrag. Der Energieberater, Dip.-Ing. (FH) Hans-Peter Schmitt erklärt die Vorgehensweise, wie Lärmprobleme speziell bei der Aufstellung von Luft-Wasser-Wärmepumpen schon bei der Planung vermieden werden können. Die Lärmentwicklung und Emissionsbelastung von Wärmepumpen werden im Rahmen der Vorgaben der Baunutzungsverordnung und der aktuellen Lärmschutzvorgaben eingeordnet und anhand von Beispielen gezeigt. Nach dem Impulsvortrag haben die Teilnehmer eine Stunde Zeit, individuelle Fragen zu stellen.

ANMELDUNG: Die Anmeldung zu den ONLINE Sprechstunden erfolgt über die Homepage des VerbraucherService Bayern unter folgenden Links:

 

Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)

Mit der Anfang 2021 in Kraft getretenen neuen Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bündelt die Bundesregierung ihre bisherigen Programme zur Förderung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien im Gebäudebereich. Förderanträge und Abwicklung sollen bürgerfreundlicher und weniger bürokratisch werden. So will die Bundesregierung die Anreize für Investitionen in Energieeffizienz und erneuerbare Energien spürbar verstärken, die Sanierungsrate im Gebäudebereich weiter steigern und mögliche Hemmnisse aus dem Weg räumen. Eine gute Übersicht über die Förderprogramme ist unter deutschland-machts-effizient und auf den Internetseiten von BAFA und KfW zu finden.

Zusätzlich zu den staatlichen Förderangeboten fördert der Landkreis Aschaffenburg ab sofort weiterführende Energieberatungen für Wohngebäude mit einem Zuschuss.

 

Landkreis baut Förderprogramm für Energieberatung für Wohngebäude aus

Zuschuss für weiterführende Energieberatungen bei Hauseigentümern

Neben der kostenfreien Erstberatung bei den monatlichen Energiesprechtagen im Landratsamt und den Energieberatungsstützpunkten des VerbraucherService Bayern fördert das Klimaschutzmanagement des Landkreises Aschaffenburg ab dem 1. Januar 2021 auch weiterführende Energieberatungen mit einem Zuschuss.

Zum einen übernimmt der Landkreis Aschaffenburg den Eigenanteil von 30 Euro bei der Inanspruchnahme der sogenannten Energie-Checks des VerbraucherService Bayern.

Zum anderen fördert der Landkreis Aschaffenburg die Erstellung von Energiekonzepten, die benötigt werden, wenn Hauseigentümer energetische Modernisierungsmaßnahmen, wie zum Beispiel Heizungstausch oder Dämmung der Gebäudehülle, durchführen möchten. Bezuschusst werden die BAFA-Energieberatung für Wohngebäude (Vor-Ort-Beratung, individueller Sanierungsfahrplan), die Fachplanung und Baubegleitung (BAFA und KfW) sowie Energiekonzepte, die von zertifizierten Energieberatern erstellt werden. Die Höhe des Zuschusses beträgt 50 Prozent der beim Hauseigentümer anfallenden Honorarkosten, maximal jedoch 150 Euro.

Weitere Informationen zur Erstberatung finden Sie in der Rubrik "Beratungsangebot". Details zum neuen Förderprogramm finden Sie in der Rubrik "Förderung".

 

Beratungsangebot

Energiesprechtage im Landratsamt

Der Landkreis Aschaffenburg bietet monatliche kostenfreie Energie-Bürgersprechstunden von 14 bis 20 Uhr im Landratsamt Aschaffenburg, Bayernstraße 18, 63739 Aschaffenburg an. Landkreisbürger können sich ausführlich und individuell in einem persönlichen Gespräch zu allen Themen des energiebewussten Bauen und Wohnens von einen qualifizierten Energieberater beraten lassen: von der Heizungserneuerung über die Nutzung erneuerbarer Energien, die Dämmung von Dach und Fassade bis hin zum Einbau neuer Fenster.

Aktuell keine Energiesprechtage im Landratsamt!

Für Ratsuchende besteht die Möglichkeit über die Energieberatung des VerbraucherService Bayern einen Energieberatungstermin zu buchen. Die Anmeldung erfolgt über die Telefonnumer 06021 394-313.

     

    Energieberatung des VerbraucherService Bayern - im Landkreis Aschaffenburg zum Nulltarif

    Stationäre Beratung in den Energieberatungsstützpunkten

    ACHTUNG: Aufgrund der Pandemie aktuell nur telefonisch oder per Video-Konferenz

    Einmal im Monat bietet der VerbraucherService in Bessenbach, Heimbuchenthal, Kahl am Main, Laufach, Mömbris und Schöllkrippen unabhängige und neutrale Energieberatung an. Die Beratung ist kostenfrei. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.

    Die Termine für 2022 stehen hier zum Download bereit.

    Bitte bringen Sie zum Beratungsgespräch mit:

    • Verbrauchsabrechnungen für Strom und Wärme der letzten 3 Jahre
    • Schornsteinfeger-Protokolle, falls vorhanden
    • Baupläne des Hauses, in dem Sie wohnen (eventuell auch aussagekräftige Fotos)
    • Baupläne, Grundrisspläne beim Neubau, falls bereits vorhanden

     

    Energie-Checks am eigenen Haus des VerbraucherService Bayern

    ACHTUNG: Aufgrund der hohen Nachfrage können aktuell keine Anfragen für Energie-Checks angenommen werden.

    Private Hausbesitzer und Mieter können sich einen Energieberater nach Hause bestellen, um ihre Immobilie oder Wohnung an Ort und Stelle auf Einsparmöglichkeiten überprüfen zu lassen. Dazu bietet der VerbraucherService verschiedene Energie-Checks an:

    • Basis-Check
    • Gebäude-Check
    • Heiz-Check
    • Solarwärme-Check
    • Eignungs-Check Heizung

     

    Die angebotenen Checks kosten zwischen 167 und 423 Euro. Dank der Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ist der Basis-Check kostenfrei, bei den weiteren Energie-Checks beträgt der Preis einheitlich 30 Euro. Diesen Eigenanteil übernimmt der Landkreis Aschaffenburg, so dass der Landkreisbürger das komplette Energieberatungsangebot des VerbraucherService Bayern zum Nulltarif erhält (siehe auch Punkt "Förderung" weiter unten)

    Terminvereinbarung

    • über den Klimaschutzmanager, Andreas Hoos, Landratsamt Aschaffenburg, Tel.: 06021 394-313
    • oder über die bundesweite kostenfreie Hotline: 0800 809 802 400


    Weitere Informationen:

     


      Förderung

      Landkreisförderprogramm für Energieberatung 

      Um Hauseigentümer dabei zu unterstützen, Energie effizienter einzusetzen, Maßnahmen zur Energieeinsparung umzusetzen und den Anteil erneuerbarer Energien zu erhöhen, fördert der Landkreis Aschaffenburg ab dem 1. Januar 2021 dahingehende folgende Beratungsleistungen:

      1. Energie-Checks des VerbraucherService Bayern e. V.

      • Gebäude-Check
      • Heiz-Check
      • Solarwärme-Check
      • Eignungs-Check Heizung

       

      Die Energie-Checks kosten normalerweise zwischen 226 und 422 Euro. Den größten Teil zahlt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Die 30 Euro, die die Ratsuchenden normalerweise zahlen müssen, übernimmt der Landkreis Aschaffenburg. Die Abrechnung der Beratungsleistung durch den VerbraucherService Bayern wird direkt mit dem Landkreis vorgenommen, so dass kein Förderantrag seitens des Hauseigentümers nötig ist.

      2. BAFA-Energieberatung für Wohngebäude (Vor-Ort-Beratung, individueller Sanierungsfahrplan) 

      Die vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) geförderte "Energieberatung für Wohngebäude" (Vor-Ort-Beratung, individueller Sanierungsfahrplan iSFP), die Unterstützung bei der Planung und Durchführung von energetischen Sanierungsmaßnahmen bietet, wird vom Landkreis Aschaffenburg mit einem zusätzlichen Zuschuss gefördert. Die Höhe des Zuschusses beträgt in der Regel 50 Prozent des beim Hauseigentümer verbleibenden Eigenanteils, jedoch maximal 150 Euro.

      3. Fachplanung und Baubegleitung

      Im Rahmen der "Bundesförderung für effiziente Gebäude" (BEG) fördert die KfW und das BAFA im Zusammenhang mit der Umsetzung von Maßnahmen im Neubau und Bestand die notwendige Fach­planung und Bau­be­gleitung. Die Förderquote beträgt 50 Prozent. Die förderfähigen Kosten für die Fachplanung und Baubegleitung sind gedeckelt auf 5.000 Euro bei Ein- und Zweifamilienhäusern, und bei Mehrfamilienhäusern mit drei oder mehr Wohneinheiten auf 2.000 Euro pro Wohneinheit, insgesamt auf maximal 20.000 Euro pro Zuwendungsbescheid.

      Der Landkreis Aschaffenburg bezuschusst die Fachplanung und Baubegleitung zusätzlich zur KfW- bzw. BAFA-Förderung gemäß den Vorgaben der BEG-Richtlinie bezüglich der Kumulierung und Kombination von Förderprogrammen mit maximal 150 Euro.

      4. Erstellung eines Energiekonzepts durch einen zertifizierten Energieberater

      Der Landkreis Aschaffenburg fördert Energiekonzepte für Neubauten und Modernisierungsmaßnahmen im Bestand (z. B. Heizlastberechnung, Lüftungskonzept, etc.) mit einem Zuschuss von 150 Euro, wenn die Erstellung durch einen qualifizierten Energieberater erfolgt.

       

      Antragstellung, Nachweise, Auszahlung

      Für die unter Punkt 2. bis 4. genannten Beratungsleistungen ist der Förderantrag innerhalb von sechs Monaten nach Ausstellung der Honorarrechnung mit Hilfe eines bereitgestellten Formulars zu stellen.

      Das Antragsformular finden Sie hier.

      Das Formular kann auch als Druckversion (PDF-Dokument) herunterladen werden. Sie können es dann per Hand ausfüllen und zusammen mit den notwendigen Unterlagen per Post oder per E-Mail versenden oder persönlich im Landratsamt abgeben.

      Der Zuschuss wird ausbezahlt, wenn der Antragsteller zusammen mit dem ausgefüllten Formular die zugehörige Rechnung und die entsprechenden Nachweise über die Beratungsleistung sowie gegebenenfalls die Zertifizierung des Energieberaters einreicht. Nach erfolgter Prüfung und positivem Bescheid erhält der Antragsteller ein Bewilligunsschreiben per Post zugeschickt.

       

      vorzulegende Nachweise

      für 2. BAFA-Energieberatung für Wohngebäude

      • Verwendungsnachweiserklärung BAFA
      • zugehörige Rechnung

       

      für 3. Fachplanung und Baubegleitung (KfW bzw. BAFA)

      • Bestätigung nach Durchführung (KfW bzw. BAFA)
      • zugehörige Rechnung

       

      für 4. Erstellung eines Energiekonzepts durch einen zertifizierten Energieberater

      • Energiekonzept
      • Nachweis der Qualifizierung des Energieberaters
      • zugehörige Rechnung

       

      Die aktuelle Richtlinie zum Landkreisförderprogramm für weiterführende Energieberatungen können Sie hier einsehen.

      Weitere Informationen

       

      Förderprogramm für Fotovoltaik-Speicher in Bayern

      Förderprogramm seit dem 22.04.2022 eingestellt, keine Anträge mehr möglich.

      Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern in Bayern können einen Antrag auf Förderung eines neuen Stromspeichers in Verbindung mit einer neuen Fotovoltaik-Anlage stellen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, einen Zuschuss für die Installation einer privaten Ladestation für Elektrofahrzeuge zu erhalten. Das Förderprogramm ist nicht an eine aktuelle Baumaßnahme am Haus gebunden.

      Der neu installierte Stromspeicher muss eine nutzbare Speicherkapazität von mindestens 5,0 Kilowattstunden (kWh) aufweisen. Dafür gewährt der Freistaat eine Basisförderung von 500 Euro. Für jede weitere volle Kilowattstunde Kapazität kommen 75 Euro dazu. Der Maximalbetrag der Förderung liegt bei 2.375 Euro für einen Speicher mit 30 kWh nutzbare Speicherkapazität in Verbindung mit einer neuen 30 Kilowatt Peak (kWp) Fotovoltaik-Anlage. Das Verhältnis der nutzbaren Speicherkapazität zur Leistung der PV-Anlage muss bei mindestens eins zu eins liegen. Ist die Leistung der PV-Anlage kleiner als die Kapazität des Speichers, wird der Stromspeicher entsprechend geringer gefördert. Ergänzt wird die Förderung durch einen Zuschuss von 200 Euro, wenn zusätzlich zu Speicher und Fotovoltaik-Anlage eine Ladeeinrichtung (Wallbox) für ein Elektroauto installiert wird.

      Beantragt wird die Speicherförderung online auf der Internetseite des 10.000-Häuser-Programms unter: https://www.energieatlas.bayern.de/buerger/10000_haeuser_programm/pvspeicher.html

      Laut Bayerischem Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie ist die Zahl der möglichen Förderfälle ab dem 08.04.2022 auf insgesamt 12.000 begrenzt. Danach wird das Förderprogramm eingestellt.

      Ergänzend zur Antragsplattform und dem Merkblatt, das auf der Internetseite des 10.000-Häuser-Programms heruntergeladen werden kann, wurde eine telefonische Info-Hotline für das PV-Speicher-Programm unter der Telefonnummer 089 12 222 15 eingerichtet.

      Tipps

      Solarpotenzialkataster erweitert

      Neue Funktion: Fotovoltaik mit Elektroauto kombinierbar

      Die Installation einer PV-Anlage lohnt sich in den meisten Fällen – vorausgesetzt man kann möglichst viel vom selbst erzeugten Strom direkt im Haus verbrauchen. Denn jede Kilowattstunde Solarstrom, die vom Dach kommt und gleich im Haushalt genutzt wird, spart so viel Geld ein wie die gleiche Menge Strom aus dem Netz kostet. Für die Einspeisung des überschüssigen Solarstroms gibt es aktuell rund 7 Cent Einspeisevergütung. Hauseigentümer und Unternehmen in der Region Bayerischer Untermain, die verstärkt auf erneuerbare Energien setzen wollen, können nun mit einer neuen Funktion im Solarpotenzialkataster die geplante Fotovoltaik-Anlage mit einem Elektroauto kombinieren – zusätzlich zu den vorhandenen Optionen Batteriespeicher und Solarthermie. Das Solarpotenzialkataster, das insgesamt 248.000 Gebäude in der Stadt Aschaffenburg und in den Landkreisen Aschaffenburg und Miltenberg umfasst, liefert für die unterschiedlichen Varianten Vergleichszahlen zu Dimensionierung, Erträgen, Kosten, Wirtschaftlichkeit und Finanzierung. Das Kataster soll auf keinen Fall eine Fachplanung ersetzen und ermöglicht auch keine Einschätzung über die Tragfähigkeit des Daches. Allerdings bietet die übersichtliche Zusammenfassung der eigenen Anlagenkonfiguration eine gute Basis, um vom Installateur ein konkretes Angebot erstellen zu lassen.

      Das Solarpotenzialkataster ist abrufbar unter https://www.solare-stadt.de/bayerischer-untermain/Solarpotenzialkataster?s=103


       

      Energieratgeber Wohnen

      Wer ein Haus baut oder saniert, steht vor zahlreichen Entscheidungen, die sich langfristig auf die Nutzbarkeit, den Wohnkomfort und vor allem die Betriebskosten der Immobilie auswirken. Im unsanierten Bestand werden 80 Prozent der eingesetzten Energie zur Erzeugung von Raumwärme und Warmwasser eingesetzt. Im Neubau kann die Einhaltung eines höheren energetischen Standards langfristig günstige Energiekosten sichern.

      Maßnahmen zur Energieeinsparung sind nicht immer gleich mit hohen Kosten und großen baulichen Veränderungen verbunden. Viel wichtiger ist es, für jedes Haus und seine Bewohner die passenden Lösungsvorschläge zu entwickeln. Aber wie ist die optimale Herangehensweise an ein solches Projekt?

      Welche Fördermittel können in Anspruch genommen werden? Was ist zu beachten und wen soll man fragen, wenn man allein nicht weiter kommt?

      Der „Energieratgeber Wohnen“ liefert Ihnen Antworten auf die wichtigsten Fragestellungen beim Thema Bauen und Sanieren. Er soll als Wegweiser dienen und aufzeigen, wo Sie vertiefte Informationen finden und welche Ansprechpartner weiterhelfen können.

      Der Ratgeber ist ein Gemeinschaftsprojekt der Energieagentur Bayerischer Untermain und den Klimaschutzmanagern des Landkreises Aschaffenburg,
      der Stadt Aschaffenburg und dem Landkreis Miltenberg.

      Der Energieratgeber Wohnen ist beim Klimaschutzmanager, Herr Andreas Hoos, im Landratsamt (Zimmer-Nr. 3.24) erhältlich und auch in Kürze in den Gemeindeverwaltungen des Landkreises.

      Eine Web-Version des Ratgebers steht Ihnen hier zum Download bereit. Reinschauen lohnt sich!


       

      Der Energieausweis - Das Wichtigste im Überblick

      Wer benötigt einen Energieausweis?
      Die Energieausweis-Pflicht gilt für alle Gebäude, die neu gebaut werden. Der Bauherr oder Eigentümer muss sicherstellen, dass der Planer oder Architekten einen Energieausweis ausstellt. Gleiches gilt auch für Gebäude, die nach den Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) energetisch modernisiert werden. Außerdem wird ein Energieausweis notwendig, wenn eine Immobilie verkauft oder neu vermietet wird. Kauf- oder Mietinteressenten muss eine Kopie des Energieausweises unaufgefordert vorgelegt werden. Vermieter einer Immobilie, bei der das Mietverhältnis schon vor der Einführung der Energieausweis-Pflicht bestand, brauchen erst dann einen Energieausweis, wenn das Mietverhältnis endet und die Immobilie zur Neuvermietung oder zum Verkauf angeboten wird. Die Immobilienanzeige muss dann den Energiekennwert des Energieausweises enthalten.

      Wer benötigt keinen Energieausweis?
      Keinen Energieausweis benötigt, wer sein Wohneigentum selbst nutzt und nicht verkaufen oder neu vermieten will. Desweiteren sind kleine Gebäude mit einer Nutzfläche unter 50 m² und Gebäude, die unter Denkmalschutz stehen, von der Energieausweis-Pflicht ausgenommen. Energieausweise sind in der Regel 10 Jahre lang gültig. Wer bereits einen Energieausweis für ein Gebäude besitzt, benötigt trotz Novellierung der Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) keine neuen. Nur wenn am Gebäude energetische Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden, muss ein neuer Energieausweis ausgestellt werden.

      Verbrauchsorientierter oder bedarfsorientierter Energieausweis?
      Es gibt zwei Arten von Energieausweisen. Diese unterscheiden sich darin, auf welcher Basis die Energiekennwerte berechnet werden. Dem Verbrauchsausweis liegt der tatsächliche, witterungsbereinigte Endenergieverbrauch (Heizung und Warmwasser) der letzen 3 Jahre zugrunde. Beim Bedarfsausweis werden Endenergie- und Primärenergiebedarf anhand der Gebäudedaten unter standardisierten Bedingungen ermittelt. Welcher Ausweis für ein Gebäude ausgestellt werden muss, können Sie der folgenden Tabelle entnehmen.

      Weitere Informationen:


       

      Entlarven Sie die häuslichen Stromfresser!

      Wie viel Strom verbraucht Ihr Computer, DVD-Player oder Fernseher im Standby-Modus? Zieht Ihre Waschmaschine sogar im ausgeschalteten Zustand noch Strom? Wie hoch liegen die jährlichen Stromkosten des Kühlschranks oder der Gefriertruhe im Keller? Welchen Anteil am Stromverbrauch haben Beleuchtung, elektronische Medien oder Spülmaschine, Waschmaschine, Trockner & Co.

      Das Energiesparpaket hilft Ihnen, diese Fragen zu beantworten. Mit dem Energiekostenmonitor können Sie den aktuellen Stromverbrauch und mögliche Einsparpotenziale ermitteln. Das kleine Messgerät - zwischen Steckdose und dem zu untersuchenden Gerät gesteckt - zeigt den Stromverbrauch des Elektrogerätes an und deckt so heimliche Stromfresser auf. Die Energiekosten eines Gerätes erhalten Sie, indem Sie den Strompreis pro kWh in das Messgerät eingeben. Ältere Haushaltsgeräte wie Kühlschränke, Waschmaschinen und Trockner verbrauchen meist unverhältnismäßig viel Strom. Das Ermitteln der jährlichen Stromkosten kann eine gute Entscheidungshilfe für eine eventuelle Neuanschaffung sein.

      Im Paket sind neben dem Strommessgerät ein Verlängerungskabel mit Ein/Ausschalter sowie eine Bedienungsanleitung mit technischen Hinweisen, Hintergrundinformationen und Tipps zum Errechnen des jährlichen Stromverbrauchs enthalten.

      Die Energiesparpakete stehen Ihnen auch kostenlos zur Ausleihe in Rathäusern und Bibliotheken im Landkreis Aschaffenburg zur Verfügung.

      Weitere Informationen:

      Projekte

      Informationen folgen.

      Kontakte

      Klimaschutzmanager
      Telefon: 06021/394-313
      Telefax: 06021/394-905
      Klimaschutz@Lra-ab.bayern.de

      Ansprechpartner

      Formulare

      Hier finden Sie die Anträge, Merkblätter und Formulare der einzelnen Bereiche:

      Naturschutz

      Solarkataster

      Solarpotenzialkataster
      Hier erhalten Sie Informationen darüber, ob und wie Ihr Dach für die Nutzung von Sonnenenergie geeignet ist.

      Solarpotenzialkataster

      Veranstaltungen

      Im Landkreis Aschaffenburg finden viele Veranstaltungen statt.

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