Abfallwirtschaft

Abfallentsorgung im Winter

Bei winterlichen Straßenverhältnissen kann es, insbesondere in den höher gelegenen Gemeinden des Landkreises, zu Verzögerungen bei der Abfuhr von Abfällen kommen.
Obwohl die Mitarbeiter der Firmen Werner und EMDE immer bemüht sind, auch bei winterlichen Straßenverhältnissen die Anwesen wie gewohnt anzufahren, kann dies vor allem in den frühen Morgenstunden, wenn noch nicht alle Straßen gestreut bzw. geräumt werden konnten, schwierig werden. Denn anders als andere Verkehrsteilnehmer müssen die Müllfahrzeuge auch auf Steigungs- bzw. Gefällstrecken mitunter an jedem Anwesen anhalten und wieder anfahren. Die Gefahr, beim Abbremsen oder Anfahren in parkende Fahrzeuge, in Hofeinfriedungen oder in Häuser zu rutschen – von Personenschäden ganz abgesehen - und Schaden anzurichten, ist groß. Daher müssen die Fahrer im Zweifelsfall auf die Einfahrt in solche Straßen verzichten. Hierfür bittet das Landratsamt alle betroffenen Bürgerinnen und Bürger um Verständnis.
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Private Sammlungen von Wertstoffen und Elektrogeräten

Bereits seit Januar 2015 wird im Landkreis Aschaffenburg Sperrmüll zusammen mit den Wertstoffen Altholz, Altmetall, Kunststoffe (PE/PP) und Elektrogroßgeräte nur noch auf Abruf, abgeholt. Feste Termine für die Sammlung dieser Gegenstände gibt es seit dem nicht mehr. Durch diese Art der Terminvereinbarung sollte u.a. erreicht werden, dass kriminelle Wertstoffdiebe keine eigenen Sammlungen mehr zeitgleich planen können. Durch die neue Art der Wertstoffsammlung konnten die illegalen privaten Sammlungen mit all ihren Nachteilen, wie verunreinigte Straßen, zusätzlicher Verkehr und ausbleibenden Gewinnen, die den Müllgebührenhaushalt belasten, aus der Wertstoffvermarktung stark verringert werden. Nach wie vor findet man aber immer noch gelegentlich Flyer von Firmen, die Sammlungen von Wertstoffen wie Altmetall, Kleidung oder Elektrogeräte ankündigen. Viele Bürger fragen sich, ob sie diese Sammlungen überhaupt nutzen dürfen oder ob sie immer illegal sind.
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Deponiegaspotentialstudie auf der Kreismülldeponie Stockstadt

Der Landkreis Aschaffenburg führt seit Juni 2016 eine Deponiegaspotentialstudie auf der Kreismülldeponie Stockstadt zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen aus Siedlungsabfalldeponien durch.
Die Projektdurchführung erfolgt im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative und wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages gefördert.

Die Deponiegaspotentialstudie beinhaltet u.a. eine Bestandsaufnahe der Deponiegaserfassung auf der Kreismülldeponie Stockstadt. Das im Deponiekörper durch biologische Prozesse entstehende Deponiegas wird dort derzeit mittels 54 Gasbrunnen abgesaugt und in 2 Gasmotoren verstromt.

Mit den aus der Bestandsaufnahme gewonnenen Daten erfolgt durch das ausführende Ingenieurbüro Eisenlohr Energie & Umwelttechnik, Esslingen, eine Bewertung des Emissionspotentials an Deponiegas sowie geeigneter Minderungsmöglichkeiten.

Ziel der Deponiegaspotentialstudie ist es, zugeschnitten auf die standortspezifischen Gegebenheiten  technisch und wirtschaftlich machbare Wege zur Minimierung klimaschädlicher Methanemissionen aufzuzeigen.

Nachfolgend die Projektdaten:

Titel:
Deponiegaspotentialstudie zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen aus Siedlungsabfalldeponien

Inhalt und Ziel:
Ermittlung des Deponiegasbildungspotentials, Bewertung von Optimierungsmöglichkeiten der Deponiegaserfassung  und –behandlung, Ableitung von Maßnahmen zur Minimierung klimaschädlicher Methanemissionen

Laufzeit:
Juni 2016 bis voraussichtlich November 2016 - Ansprechpartnerin beim LRA: Frau Stork Tel. 06021/394-395

Förderung:
Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages
Förderkennzeichen: 03K02901

Projektrahmen:
Nationale Klimaschutzinitiative, Projektträger Jülich www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen

Information zur nationalen Klimaschutzinitiative:

„Mit der nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.“

 

Fremdsprachiger Flyer zur Abfalltrennung

Das Sachgebiet Abfallwirtschaft des Landratsamt Aschaffenburg hat in Zusammenarbeit mit der Abfallberatung Unterfranken einen Flyer zur Abfalltrennung in acht Fremdsprachen (Englisch, Französisch, Russisch, Ukrainisch, Türkisch, Albanisch, Arabisch und Persisch) herausgegeben. Mit wenigen Worten und einfachen Abbildungen erklärt der Flyer wie welche Abfälle im Landkreis Aschaffenburg sortiert werden müssen um eine umweltgerechte Abfallentsorgung zu erreichen. Die Flyer wurden an alle dezentralen Asylbewerberunterkünfte verteilt, können aber auch allen anderen nicht deutschsprachigen Bürgern des Landkreises zur Verfügung gestellt werden.

Bitte wenden Sie sich bei Interesse an die Abfallberatung.

 

Einbau von Recyclingbaustoffen

In Bauschuttrecyclinganlagen aufbereitete, güteüberwachte und zertifizierte Recycling-Baustoffe (mit Zertifikat) können in technischen Bauwerken (z.B. Wegebau, Arbeitsraumhinterfüllungen) eingebaut werden. Bauschutt, der nicht in Baustoffrecyclinganlagen qualifiziert aufbereitet wurde, darf nicht eingebaut werden.
In Wasserschutzgebieten ist ein Einbau von Recycling-Baustoffen (auch von zertifizierten) generell nicht zulässig.
Über die Voraussetzungen für den Einbau von Recycling-Baustoffen informiert Sie im Detail ein gesondertes Merkblatt.

 

Umweltgerechter Einsatz...

... von Bauschutt, Straßenaufbruch und Recyclingbaustoffen im nicht-öffentlichen Feld- und Waldwegebau zur Wegeinstandsetzung und zur Wegebefestigung

Aktuelle Fälle haben gezeigt, dass bei Bauherren häufig Unkenntnis über die beim Feld- und Waldwegebau jeweils einzuhaltenden Anforderungen bestehen.
Aus diesem Grund hat das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz ein Merkblatt erstellt. Dieses Merkblatt zeigt die Randbedingungen auf, die von einem privaten Grundstückseigentümer zu beachten sind, der Wege auf seinen Privatflächen anlegen, instand setzen oder befestigen möchte und erläutert, was in diesem Zusammenhang zu beachten ist, um Umweltschäden und Kostenrisiken zu vermeiden. 


Kontakte

Abfallwirtschaft
Telefon: 06021/394-407
Telefax: 06021/394-901
Abfallwirtschaft@Lra-ab.bayern.de

Müllgebührenstelle
Telefon: 06021/394 - 396
Telefax: 06021/394 - 944

Ansprechpartner

Formulare

Hier finden Sie die Anträge, Merkblätter und Formulare der einzelnen Sachgebiete.

Abfallwirtschaft

Abfallkalender

Hier können Sie die Möglichkeit alle Entsorgungstermine für Ihre Gemeinde anzusehen und für Ihren Ortsteil als individuelles Kalenderblatt auszudrucken.

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Veranstaltungen

Im Landkreis Aschaffenburg finden viele Veranstaltungen statt.

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